Von Günther Fischer

Weiterfahrt auf eigenes Risiko? Politiker und Anwälte fordern Toyota-Fahrer auf, ihre Autos stehenzulassen. Sie könnten für etwaige Unfälle verantwortlich gemacht werden.

Toyota ist in Verruf geraten. Erst gab es bei acht Modellen Ärger mit dem Gaspedal (betroffen sind: Aygo, iQ, Yaris, Auris, Corolla, Verso, Avensis und Rav4), jetzt zickt beim Prius angeblich die Bremse. Als ob die Verunsicherung nicht schon groß genug wäre, mischt sich jetzt auch noch die Politik ein.

Toyota Rückruf-Aktion

Schatten über Toyota: Nach dem Gaspedal-Defekt gibt es jetzt offenbar Probleme mit den Bremsen. Und Warnungen aus der Politik. (© Foto: rtr)

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US-Verkehrsminister Ray LaHood hat den Eigentümern der wegen des Gaspedal-Debakels zurückgerufenen Toyotas geraten, den Wagen stehenzulassen. "Wenn irgendjemand solch ein Auto besitzt: Nicht mehr fahren!", sagte LaHood am Mittwoch der Fachagentur Bloomberg zufolge vor einem Ausschuss des Abgeordnetenhauses. "Wir müssen das Problem in den Griff bekommen, damit sich niemand darüber Gedanken machen muss, eventuell den Motor auszustellen, auf die Bremse zu steigen oder auszukuppeln."

Später schlug Ray LaHood dann moderatere Töne gegenüber dem pannengeplagten Autohersteller Toyota an. "Was ich gesagt habe, war wohl missverständlich", räumte LaHood ein. "Was ich meinte: Wenn Sie eines dieser Autos besitzen oder Zweifel haben, bringen Sie es zum Händler."

Er selbst werde in den kommenden Tagen mit Toyota-Chef Akio Toyoda telefonieren. "Sie tun alles, was sie können, um die Pedale in Ordnung zu bringen", sagte er noch. Dem Konzern sei der Ernst der Lage bewusst. "Wir haben laufend Treffen mit Toyota. Aber auch wir werden unsere Untersuchungen fortsetzen." Auch wenn LaHood von einem Missverständnis spricht: Die Verwirrung bei den betroffenen Toyota-Fahrern hat er nur gesteigert.

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  2. Toyota besteht darauf: Alle Modell seien sicher
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