Volvo ruft fast 50.000 Autos wegen Dieselfilter-Problemen zurück. Auch in Deutschland ausgelieferte Fahrzeuge sind betroffen.
Wegen technischer Probleme an den Dieselfiltern ruft der schwedische Autobauer Volvo fast 50.000 Fahrzeuge zurück. Betroffen seien konkret 49.500 Autos, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Stockholm mit. Viele von ihnen seien auch ins Ausland geliefert worden, unter anderem nach Deutschland.
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"Nach einiger Fahrzeit setzt sich der Filter schneller zu als wir geschätzt hatten, was zu einer schlechten Performance führt", sagte eine Volvo-Sprecherin. Ursache dafür sei offenbar die mit dem Filter verbundene Software.
Im schlimmsten Fall könnte es der Sprecherin zufolge passieren, dass der verstopfte Filter heiß wird. "Er könnte überhitzen und im allerschlimmsten Fall könnte ein Feuer ausbrechen." Dies sei bisher aber noch nirgends geschehen, betonte die Unternehmenssprecherin.
Betroffen von dem Rückruf seien nach 2005 gefertigte Fahrzeuge mit 1,6-Liter-Diesel-Motoren. Volvo habe bereits an alle betroffenen Eigentümer einen Brief gesandt, die Autos würden kostenlos repariert. Erst im vergangenen Monat hatte die Tochter des US-Konzerns Ford 56.000 Autos zurückrufen müssen. Bei ihnen gab es Probleme mit dem Airbag beziehungsweise den Motoren.
(sueddeutsche.de/AFP/gf)