Rekord-Bußgeld 200.000 Euro Strafe für Schweizer Bleifuß

Mit über 130 km/h brauste ein Eidgenosse in seinem Ferrari durch ein Dorf. Nun muss der Mann tief in die Tasche greifen - weil er Millionär ist.

Seine Raserei kam einen Schweizer teuer zu stehen: Ein Gericht in St. Gallen verurteilte den vermögenden Eidgenossen wegen Geschwindigkeitsübertretung zur Zahlung von 299.000 Schweizer Franken (rund 200.000 Euro).

Der Mann war in seinem roten Ferrari Testarossa mit über 130 Stundenkilometern durch ein Dorf gebraust. "Aus purer Lust an der Geschwindigkeit" habe er die Verkehrsregeln missachtet, urteilte das zuständige Gericht - und verpasste dem Hobby-Rennfahrer einen finanziellen Denkzettel.

Die Schweiz richtet die Höhe der Strafe für Verkehrssünder an den Vermögensverhältnissen der Delinquenten aus. Das zuständige Gericht in St. Gallen bezifferte den Kontostand des Rasers auf über 23,3 Millionen Schweizer Franken (knapp 15 Millionen Euro). Zudem soll er eine Villa, sowie fünf weitere Luxuskarossen besitzen.

Bislang lag das höchste in der Schweiz verhängte Bußgeld bei 111.000 Franken (knapp 75.000 Euro)