Die Bundesregierung plant eine neue Autosteuer. Besitzer von älteren Autos müssen demnach offenbar einen Aufschlag entrichten. Betroffen sind Millionen von Autofahrern.

Millionen Autofahrer müssen mit einer teilweise drastischen Erhöhung der Kraftfahrzeug-Steuer rechnen. Das berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf ein neues Eckpunkte-Papier aus dem Bundesfinanzministerium. Demnach sollen Besitzer von Autos mit Erstzulassung vor dem 1. Januar 2009 künftig eine Strafsteuer von 1,25 Euro je 100 Kubikzentimeter Hubraum entrichten. Ab Januar 2009 erstmals zugelassene Fahrzeuge werden dann nicht mehr nach Hubraum, sondern nach dem Kohlendioxid-Ausstoß besteuert.

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Autofahren wird immer teurer: Nun droht den Besitzern älterer Fahrzeuge eine Strafsteuer. (© Foto: AP)

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Auf der Grundlage des Eckpunkte-Papiers will das Kabinett laut Bild kommende Woche über einen Gesetzentwurf zur Änderung der Kfz-Besteuerung beraten. Nach Informationen der Zeitung soll zunächst ab Januar 2009 für 16,4 Millionen Autos der Schadstoffklassen Euro 2 und Euro 3 die Kfz-Steuer um 1,25 Euro je 100 Kubikzentimeter Hubraum steigen. Weitere 20 Millionen bereits zugelassene Fahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 4 werden ab 2011 entsprechend höhergestuft. Das gelte gleichermaßen für Fahrzeuge mit Otto-Motor oder Diesel.

Für einen Benziner mit mittlerem Hubraum wären dann im Schnitt 21 Euro pro Jahr mehr an Steuern zu zahlen, für einen Diesel 26 Euro. Für die Schadstoffklassen Euro 0 und Euro 1 ändert sich laut Bild nichts - für sie muss schon jetzt eine sogenannte "Stinker"-Steuer entrichtet werden.

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(sueddeutsche.de/AFP/tob)