Eine Kombination von Soundanlage und Orientierungshilfe ist nicht nur praktisch, sondern auch ideal zum Nachrüsten. Selbst die Kosten bleiben meist im grünen Bereich.
Wer ein Navigationssystem nachrüsten, aber zusätzliche Geräte an Windschutzscheibe oder Armaturenbrett vermeiden will, ist mit einem so genannten Radio-Navi gut bedient. Die Geräte vereinen Autoradio und Navigation in einem Gehäuse und haben den Vorteil, dass sie in den genormten Radioschacht passen.
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Der Austausch ist relativ unkompliziert; allerdings kann, je nach Fahrzeug und vorher verwendetem Radio, ein Einbaurahmen nötig sein. Außerdem muss die GPS-Antenne verkabelt und vorne auf dem Armaturenbrett unterhalb der Windschutzscheibe installiert werden. Im Idealfall wird das Navigationsgerät mit der Fahrzeugelektronik verbunden, um so auch Zugriff auf die Daten der Radsensoren zu haben und damit Entfernungen abgleichen zu können.
Kombination gefragt
Bei Autos, deren Elektronik mit Datenbus-Systemen arbeitet, kann ein passender Adapter aber mit bis zu 200 Euro zu Buche schlagen. Hersteller Blaupunkt hat deshalb ein Travelpilot Freestyler genanntes Einstiegsgerät auf den Markt gebracht, das nicht mit dem Fahrzeug vernetzt wird; zur Navigation dienen ausschließlich die GPS-Signale, vergleichbar mobilen Navigationsgeräten.
Ähnlich ist auch der Preis: Weniger als 500 Euro kostet der Freestyler, zu den Navigationsleistungen gibt es das CD-Radio quasi kostenlos dazu. Das High-End-Produkt im Markt der Radio-Navigationsgeräte bietet Harman-Becker mit dem Traffic Pro 7945 für etwa 1500 Euro: Das Gerät vereinigt CD-Radio, Navigation und Bluetooth-Freisprecheinrichtung und bietet durch den Anschluss an die Fahrzeugelektronik den kompletten Leistungsumfang eines Navi-Systems.
(SZ vom 20. 12. 2005)
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