Von Sebastian Viehmann

In 20 Sekunden wird der 308 CC vom Cabrio zum Coupé - und stellt viele Stärken unter Beweis. Bei ein paar Details hapert es aber - und die Motorenpalette ist klein.

"Premium" scheint das neue Lieblingswort der Peugeot-Manager zu sein. Im Zusammenhang mit dem neuen 308 CC verwenden sie es gern und oft. An dem Begriff hat sich schon so mancher Hersteller die Finger verbrannt - doch Peugeot spielt streckenweise recht gekonnt mit dem Feuer.

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In 20 Sekunden offen: der Peugeot 308 CC (© Foto: Pressinform)

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Die Innenausstattung des Coupé-Cabrios wirkt zumindest mit Lederpaket an Bord durchaus gut, die Verarbeitung sauber. Knirsch- oder Knarzgeräusche sind während der Fahrt praktisch gar nicht zu vernehmen, der 308 CC wirkt sehr verwindungssteif. Mit geschlossenem Verdeck ist es im Innenraum leise und gemütlich.

Einen dicken Patzer leistet sich Peugeot aber bei den Seitenscheiben: Beim Schließen der schweren Türen klapperten bei mehreren Testwagen lautstark die Fenster. Auch die zwar nicht hakelige, aber etwas labbrige Gangschaltung mit ihren langen Wegen qualifiziert sich nicht für höhere Weihen. Hier sind Cabrio- und Roadster-Fahrer von BMW, Mazda oder VW Besseres gewohnt.

Wenn es um Komfort geht, kann das Franzosen-Cabrio aber wieder Boden gutmachen. Die Sitze sind bequem und bieten ausreichend Seitenhalt. Bei aufgestelltem Windschott gibt es im Cockpit auch bei hohem Tempo kaum Luftverwirbelungen. In der Top-Ausstattung Platinum ist zudem die Nackenheizung "Airwave" an Bord. Das System bedient sich eines keramischen Heizelements im Sitz und legt ähnlich wie im Mercedes SLK einen warmen Luftschleier um den Nacken der Passagiere. Mit einem Drehrädchen lässt sich der Airwave an verschiedene Körpergrößen anpassen.

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