Von Stefan Grundhoff

Vier Türen, vier Insassen, 4-Rad-Antrieb, über vier Meter und vier Designer. Das neue Mini Crossover Concept wird in Paris unter dem Motto "Vier gewinnt" für viel Aufsehen sorgen.

Pünktlich zur Jahrtausenswende feierte der neuzeitliche Mini auf dem Pariser Salon seine Wiederauferstehung. Jetzt kehren die britischen Bayern an die Seine zurück, um einen Ausblick auf ihr neuestes Spielmobil zu geben. Der Name ist noch unbekannt - doch die Eckdaten machen Lust auf mehr. Im Frühjahr kommt das neue Mini Cabriolet auf den Markt, ein Jahr später folgt der nächste Spross: ein SUV - und ein echter Mini. "Unser Crossover hat zwar noch keinen Namen", sagt Mini-Chefdesigner Gert Hildebrand: "Aber die Zahl Vier ist von essentieller Bedeutung."

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(© Foto: Pressinform)

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Der kraftvoll-stämmige Allradler bricht bereits als Studie mit zahlreichen Mini-Dogmen. Anders als alle Minis vor ihm ist er geradezu üppige 4,07 Meter lang und damit nur noch im erweiterten Sinne ein Kleinwagen. Er hat vier Türen, eine große Heckklappe und Vierradantrieb. "Und er wurde von vier Designern aus unserem 25-Mann-Team kreiert", bringt Hildebrand die nächste Vier ins Spiel.

In neunmonatiger Entwicklungszeit haben die Designer ein fesches Auto auf die Breitreifen gestellt, das eines der Messehighlights des Pariser Salons werden dürfte. Schon auf den ersten Blick ist das Crossover-Conzept als Mini zu erkennen. Die helle Lackierung, das grünlich matt schimmernde Dach inklusiv Sonnendeck, die bauchige Haube und die großen Kulleraugen - die Paris-Studie ist kein abgefahrenes Gedankengebilde. Vier Türen, Heckklappe und ein großes Stoffdach - das sind Details, über die sich der Mini-Kunde wohl auch übermorgen noch freuen dürfte.

Club- oder Splitdoor gehören bei der Vision Paris 2008 der Vergangenheit an. Details wie die seitlich öffnende Heckklappe oder die Schiebe-Schwenktür hinten links dürften aus Gewichts- wie Kostengründen der Studie vorbehalten bleiben. Hildebrand: "Technisch machbar ist das alles. Was in der Serie kommt, wird man sehen. Bei der Studie war es uns wichtig, einen Wagen mit zwei unterschiedlichen Gesichtern zu kreieren."

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