Pannenstatistik Japaner können's am besten

Autos der japanischen Marke Toyota sind in punkto Zuverlässigkeit die Nummer eins vor Mercedes. Das zeigt eine Untersuchung des ADAC über die letzten 25 Jahre. Pannen-Spitzenreiter ist ein Italiener.

Der Automobilclub hatte für seine Statistik mehr als 40 Millionen Einsätze in den vergangenen 25 Jahren analysiert. Demnach habe der japanische Hersteller Toyota in dieser Zeit 31 Spitzenplätze in verschiedenen Autokategorien verbucht, Mercedes kam auf 25 Top-Positionen.

Schlusslicht ist der italienische Autobauer Fiat, der mit verschiedensten Modellen 19-mal Tabellenletzter wurde. Opel und Renault mit je 18 letzten Plätzen sowie Citroen mit 15 landeten ebenfalls auf den hinteren Rängen.

Auch insgesamt schnitten japanische Hersteller mit 54 ersten Plätzen besser ab als die europäische Konkurrenz mit 53 Spitzenplätzen. Die "asiatische Vormachtstellung" ist laut ADAC auf die "akribische Vorbereitung" der Fahrzeuge zurückzuführen, die größtenteils ohne Kinderkrankheiten auf den europäischen Markt kämen.

Außerdem verzichteten die Japaner auf eine "technische Überfrachtung" der Autos und kämen damit den Kunden entgegen.

Heute sei das Pannenrisiko sieben Mal geringer als vor 25 Jahren. Dies liege daran, dass moderne Technologien und Materialien eingesetzt werden und verschleißanfällige Teile wie Unterbrecherkontakte und Antriebsriemen ausgetauscht würden.