Laut ADAC haben die Gelben Engel im vergangenen Jahr 3,68 Millionen Einsätze geleistet. Der Trend weist nach oben.
Die Pannenhilfe des ADAC ist 50 Jahre nach ihrer Gründung gefragter denn je. Insgesamt absolvierten die Gelben Engel mit ihren Straßendienstpartnern im vergangenen Jahr 3.685.438 Einsätze auf Deutschlands Straßen. Das sind 144.963 Einsätze (4,1 Prozent) mehr als 2002.
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Vollausrüstung: ADAC-Pannenhelfer 2004 (© Foto: ADAC)
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Siebenmal in der Minute
Im Durchschnitt rückten die Pannenhelfer 10.097mal pro Tag oder siebenmal pro Minute zu Noteinsätzen aus. In mehr als 83 Prozent aller Fälle konnten die liegen gebliebenen Fahrzeuge wieder flott gemacht werden. Rekordtag im Jahr 2003 war der 9. Januar, als 20.549 Einsätze geleistet wurden.
Die rollenden Werkstätten der clubeigenen Straßenwacht legten bei ihren Einsätzen 54,3 Millionen Kilometer zurück. Dabei hatten es die ADAC-Mechaniker am häufigsten mit defekten bzw. leergelaufenen Batterien zu tun. Allein 658.055 Starthilfen wurden geleistet.
Die Zeit mit den Beiwagengespannen
Offiziell gegründet wurde die ADAC-Straßenwacht am 2. Mai 1954 anlässlich der Hauptversammlung des Automobil-Clubs in Stuttgart. Die ersten 60 Pannenhelfer starteten ihren Patrouillendienst auf gelben Motorrad-Beiwagengespannen. Ab 1963 wurden mit dem VW Käfer erstmals Autos in der Pannenhilfe eingesetzt. Seit der Gründung leisteten die Gelben Engel 49.806.402 Einsätze und legten dabei bis Ende 2003 mehr als 3600mal die Strecke von der Erde bis zum Mond, insgesamt fast 1,4 Mrd. Kilometer, zurück. Dabei wurden bis heute ca. 6000 Fahrzeuge "verschlissen".
Die ADAC-Pannenhilfe ist Tag und Nacht unter der Rufnummer 0180 / 2 22 22 22 (aus dem Festnetz) und aus den Mobilfunknetzen unter 22 22 22 zu erreichen. An den Notrufsäulen der Autobahnen muss der Automobil-Club ausdrücklich angefordert werden.
(sueddeutsche.de /ADAC)
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