Family und Friends Der Innenraum ist im 4,83 Meter langen Wagen großzügig geschnitten, wenn auch nicht üppig. Fahrer und Beifahrer haben keinerlei Grund zur Klage. Der etwas geringere Kopfraum im Fond ist der abfallenden Dachlinie des Insignia und damit der Schönheit geschuldet, aber auch damit lässt sich leben: Wie oft sitzen schon wirklich große Menschen im Fond? Nur bei kurvenräubernder Fahrt würde man sich Sitze mit etwas mehr Beinauflage und Schulterhalt wünschen.
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Das Kofferraumvolumen des Stufenhecks lässt sich von 500 Liter durchs Umlegen der Rücksitzlehnen auf 1010 erweitern (beim Fünftürer von 520 auf 1465 Liter) - das ist ausreichend für jede Urlaubsfahrt. Auch mit Familie.
Wunsch und Wirklichkeit Vielleicht ließe sich die Knöpfchenparade an der Mittelkonsole doch etwas reduzieren? Irritierend ist nur der Drehknopf am Mitteltunnel, angebracht hinter der Schaltung: Er erlaubt zwar einen Schnellzugriff auf Radio, Navigation (ab Edition-Ausstattung serienmäßig dabei!) und andere Funktionen, die Bedienelemente verdoppeln sich aber dadurch. Schwerer wiegt allerdings der Umstand, dass man mit seiner Jacke oder seinem Pullover öfter mal an diesem Knopf hängen bleibt - und dann ungewollt die Dinge beeinflusst. Zumal gerade dieser Drehknopf sehr berührungssensibel ist.
Die Serienausstattung ist im Grunde geradezu vorbildlich, etwas erklärungsbedürftig ist lediglich die Tatsache, dass Opel für die hinteren elektrischen Fensterheber Aufpreis verlangt - immerhin 375 Euro.
Gut ... ... natürlich, dass Opel mit dem Insigina endlich wieder ein Aushängeschild hat. Aber ... ... ganz ohne kleine Irritationen geht es offensichtlich nicht. Aber andere Hersteller haben auch lange gebraucht, um wirklich erstklassig zu werden. Und: Hätte es nicht ein anderer Name sein können, der an die traditionsreiche Oberklassen-Vergangenheit Opels anknüpft, an Autos, die Diplomat, Admiral oder Senator hießen? Also ... ... ganz unumwunden: ein Volltreffer, ein klasse Auto zu einem fairen Preis. Hätte Opel doch bloß die ganze Zeit solche Autos gebaut.
Opel Insignia 2.0 Turbo 4x4 (Sechsgang-Schaltgetriebe): 162 kW / 220 PS; max. Drehmoment 350 Nm bei 2000-4000 U/min; 0-100 km/h: 7,8 sec.; Vmax 240 km/h; Testverbrauch 10,6 l (Werksangabe: 9,2 l); Euro 5, CO2: 215 g/km; Preis (Edition-Ausstattung): 34.935 Euro
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(sueddeutsche,de/gf/jw)
Vor dem ESC-Finale in Aserbaidschan
Der Opelfahrer war immer mit einem soliden, sparsamen Auto unterwegs. Viele Knöpfchen und nutzloser Firlefanz waren ihm suspekt. Der Insignia allradgetrieben , mit 220 PS übermotorisiert, 10,6 Liter Verbrauch und 35000 teuer mag vielleicht für einen Redakteur, der ihn kostenlos und vollgetankt vor die Tür gestellt bekommt, weil er einen positiven Testbericht verfassen soll, das richtige Fahrzeug sein, ob es aber auch dem typischen Opelkäufer entspricht, darf bezweifelt werden. Der ist nämlich viel zu geizig, um mehrere Jahre für ein neues Auto zu sparen.
Herstellerangaben - bei meinem stimmt's.
War doch alles schon mal da. Vor knapp 40 Jahren gab es den 'Opel GT Junior', ein wirklich schöne Auto, leider ein Flop. Und wieso? Der Name Opel. Hätte damals Porsche den GT Junior produziert, der Erfolg wäre garantiert gewesen.
Es ist klar, dass die 'Premium' Modelle der automobilen Manufakteure den größten Gewinn abwerfen - wie das mit einem Opel jedoch funktionieren könnte, mag man mir mal versuchen zu erklären.
Da hole ich mir lieber nen A4 oder 5er als Leasingrückläufer fürs gleiche Geld und weiß, was ich fahre.
Das Gegenteil ist leider der Fall. Daher wird die Testnorm VO (EG) 715/2007 auch so von den Verbraucherverbänden kritisiert - weil sie nicht praxisgerecht ist.
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