Opel GT-Mythos neu belebt

Der Rüsselsheimer Autohersteller will mit einem neuen Roadster den GT-Mythos wiederbeleben. Der offene Sportwagen wird auf dem Genfer Automobilsalon (2. bis 12. März) seine Premiere haben.

Ein "scharf geschnittenes" Design, klassischer Heckantrieb und ein neu entwickelter Zweiliter-Turbomotor mit Benzin-Direkteinspritzung gehören zu den wichtigsten Merkmalen.

Opel GT Opel

Der neue Roadster GT in einer Linie mit dem Coupé GT

(Foto: Foto: Opel/dpa/gms)

Der neue GT soll an das Konzept des gleichnamigen legendären Coupés aus den sechziger Jahren anknüpfen. Nach Angaben von Opel-Sprecher Manfred Daun soll er aber in erster Linie dessen Philosophie aufgreifen - ein Retrodesign werde es nicht geben. Daher sieht er auch einen offenen GT als legitimen Nachfolger des geschlossenen historischen Vorbilds.

Opel warb seinerzeit mit dem Slogan "Nur Fliegen ist schöner" für den GT-Sportwagen, der mit einer "Coke Bottle"-Taille, bauchigen Kotflügeln und Klappscheinwerfern viele Autofans begeisterte und so ganz nebenbei an die Corvette von Chevrolet erinnerte.

Laut Manfred Daun steht der neue Sportwagen auf einer gemeinsamen Plattform mit den Roadstern Sky und Solstice der US-Schwestermarken Saturn und Pontiac. Auf deren Basis werde für Europa eine Opel-Variante entwickelt. Weitere Einzelheiten will der Hersteller kurz vor der Automesse bekannt geben.