Viel Arbeit haben die Entwickler in die Geräuschdämmung gesteckt - ein Unterfangen, das sich in jeder Hinsicht ausgezahlt hat. Erst ab Tempo 130 wird es an den Außenspiegeln ein wenig lauter - aber da soll laut Opel bis zum Verkaufsstart noch nachgearbeitet werden.

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Was uns bei aller Sympathie fürs Auto aber dennoch fehlt, ist ein wenig mehr von der Technik, die bei den meisten Mitbewerbern längst selbstverständlich ist: Es gibt weder eine Start-Stopp-Automatik noch eine Schaltpunktanzeige, auch Benzindirekteinspritzung oder Kompressor sind für die Motoren nicht zu haben. Außerdem kosten wirklich sinnvolle Gadgets einiges an Aufpreis: das "Opel-Eye" - eine Frontkamera zur Verkehrsschilderkennung - ist für 525 Euro zu haben oder das prima Navi mit eingespeistem Reiseführer ab 1150 Euro. Für das adaptive Fahrlichtsystem AFL+ werden gar 1250 Euro fällig.

Schade nur, dass die preiswerten und sparsamen Ecoflex-Modelle - wieder einmal - mit großer Verspätung nachgereicht werden: Der Astra 1.4 Selection (ab Frühjahr 2010) kostet dann nur 15.900 Euro (Fünfgang-Getriebe), ist allerdings eher mager ausgestattet: Selbst eine manuelle Klimaautomatik muss dann extra bezahlt werden. Alle anderen Astras sind ab Dezember zu haben.

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(sueddeutsche.de/gf)