Von Von Stefan Grundhoff

Wer an New York denkt, der sieht vor seinem geistigen Auge neben Empire State-Building und Central Park auch eine Unmenge knallgelber Taxis. New Yorks Taxiflotte wird nun grün - auch wenn die Farbe bleibt.

Eine Umlackierung hat das neben der Metro wichtigste New Yorker Verkehrsmittel nicht zu befürchten. Doch wenn es zukünftig von Ground Zero zur Grand Central Station geht, wird sich der New Yorker an Hybridkutschen gewöhnen müssen. Bürgermeister Michael Bloomberg hat sich mit dem Taxiverband darauf geeinigt, dass ab dem Jahre 2012 nur noch Hybridtaxis in Big Apple zugelassen werden.

Die New Yorker Taxifahrer müssen umsteigen: auf Hybrid-Modelle wie Toyota Prius, Ford Escape oder Toyota 4Runner (© Foto: Pressinform)

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Einige hundert kurven bereits durch die Stadt

Die Nachricht schlug am Hudson River ein wie eine Bombe. Die schnelle Folge: Knapp 1000 Hybrid-Taxis sind bereits in den Häuserschluchten unterwegs. Ihr Kennzeichen ist ein symbolisierter Öko-Apfel mit dem Schriftzug "greeNYC".

Die ersten New Yorker Sauber-Cabs sind bereits seit drei Jahren auf Tour. Doch bei den Taxifahrern, die zumeist aus Pakistan und Indien kommen, taten sich Modelle wie der Toyota Prius, ein Ford Escape oder der Toyota 4Runner bisher schwer. Durch den Druck der lokalen Regierung wurden aus einer handvoll Sparmobile in den vergangenen Monaten dann aber schnell einige hundert.

Dass die New Yorker ihre Yellow Cabs in Gestalt des geräumigen, aber durstigen Ford Crown Victoria lieben, wissen nicht nur Urlauber, sondern auch Fans von Fernsehserien wie "Sex and the City" oder "Chaos City". Egal ob Date oder Geschäftstermin - ohne die zumeist wenig reinlichen Ami-Schlitten geht in Manhattan weder bei Sonnenschein noch Regen kaum etwas vorwärts.

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