Wasserstoff, Hybrid, Brennstoffzelle: Alternative Antriebskonzepte werden fieberhaft entwickelt. Das Elektroauto ist dabei ins Hintertreffen geraten: höchste Zeit für eine Umschau.
Wasserstoff, Hybrid, Brennstoffzelle: Viele Autohersteller arbeiten fieberhaft an alternativen Antriebskonzepten. Das Elektroauto dagegen wird nur zögerlich aus der Gruft der vergessenen Kraftquellen gehoben. Dabei ist seine Umweltbilanz in Sachen CO2 makellos: Der Ausstoß beträgt Null Gramm pro Kilometer. Die Gesamtbilanz hängt allerdings davon ab, wie sauber der zum Aufladen der Batterie nötige Strom produziert wird.
Wir wagen die Behauptung: Hier fährt die Vergangenheit. (© Foto: Pressinform)
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Bislang konnten sich die Elektro-Flitzer nur wenige Nischen erobern. In London etwa gehören sie längst zum Straßenbild. Sie sind die ideale Antwort auf den permanenten Parkplatzmangel. Und man umgeht mit ihnen die Londoner City-Maut, die mit bis zu 1000 Euro pro Jahr erheblich ins Kontor schlägt - für Strom-Autos aber nicht zu entrichten ist.
Die Umweltbilanz ist eigentlich makellos - wenn der Strom stimmt
Ein beliebter Elektro-Flitzer ist der Mega City des französischen Herstellers Nice. Das 2,5 Meter lange Wägelchen kostet rund 16.000 Euro, ist 65 km/h schnell und hat eine Reichweite von 75 Kilometern. Bei vielen Franzosen ersetzt dieses Elektroauto freilich nicht den eigenen fahrbaren Untersatz, sondern steht als Zweit- oder Drittwagen für kurze Strecken in der Garage.
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Probleme beim Berliner Flughafen lange bekannt
freiburger50: Eigentest Hybridfahrzeug
Habe mit letzte Woche einen Toyota Prius für eine Probefahrt ausgeliehen um einen Praxistest zu machen.
Vor allem ging es mir um den Fahreigenschaften und den Treibstoffverbrauch.
Ich bin mit dem Fahrzeug 140km gefahren die Fahrstrecke beinhaltete Stadtfahrt ca 15km, Landstrasse 80 km wobei ca 1100 Höhenmeter überwunden wurden und 35km Autobahn mit bis 170 km in der Spitze.
Die Treibstoffverbrauch waren 4,5 Liter Superbezin auf 100km, sehr gute Fahreigenschaften, ausgezeichnetes Powermanagment
keine Probleme von einem Schaltwagen auf die Automatik des Toyota Prius umzustellen.
Bei der indentischen Strecke mit meinem derzeitigen Fahrzeug (BMW 318i, Baujahr 2006,6Gang Getriebe) benötige ich 7,5 Liter Treibstoff.
Das heisst mit dem heute vorhanden Hybridfahrzeug können sofort 40% Treibstoff eingespart werde, CO2 um 40 % reduziert werden, Lärm in den Städten reduziert werden.
Die einzige Schwachstelle ist nach meiner Einschätzung die Kapazität der Batterie die sicher noch erhöht werden muss, damit ohne Nachladung 20-30 km gefahren werden können.
Das Fahrzeug sollte noch mit Plug In Technik ausgerüstet werden damit es am Stromnetz geladen werden kann (natürlich mit 100% grünem Strom (Wasser,Wind,Sonne).
Nach meiner Einschätzung wird dieses Fahrzeug dann noch 1,5-2 Liter Treibstoff auf 100km benötigen
Für mich ist es nach dieser Probefahrt völlig unverständlich, daß die deutschen Autohersteller keine Fahrzeug in Hybridtecnik anbieten. Da diese Art des Antriebs für
Bezin,Diesel,Gas,Brennstoffzelle,Wasserstoff verwendet werden kann
Der Toyota Prius wird für 23000 -30000 angeboten und ist in Raumangebot und Ausstattung dem BMW 318 I gleichwertig und dies mit 40% weniger Treibstoff.
Gruss aus der Green City Freiburg
Zum Thema Elektroautos in den USA und den politische Hintergründen
empfehle ich den Film "Who Killed the Electric Car?".
Bei der well-to-wheel-Kette für Elektroautos einen Motorwirkungsgrad von 10% zu unterstellen, ist schon ziemlich dreist. So schlecht ist ja nicht mal ein Benzinmotor!
Die Wahrheit liegt eher bei 85-über 90%, je nach Typ (DC, AC) und Konstruktion.
Weiter, woher und von wann stammt der Wert für von 650gCO2/kWh im deutschen Strommix?
Greenpeace energy (die ja am ehesten Grund hätten den Mix schlechtzurechnen) gibt für 2005 nur 530g/kWh gegenüber 25g bei GPE-Strom.
Wer mag, kann ja mit diesen Werten mal den CO2-Ausstoß des Twingo (16kWh/100km) für Mix- und grünen Strom berechnen und mit den Werten der Verbrennermodelle (stehen auf der Renault-Homepage) vergleichen. Da könnte es eine überraschung geben :-)
Die angeblich 'geringen' Reichweiten wären im Alltag für viele kein Problem, wer fährt schon zur Arbeit, zum Einkaufen etc. wirklich über 100km täglich?
Lt. Statistik habe 84% der Erwerbstätigen einen Arbeitsweg von unter 25km.
Da gehöre ich mit meinen 30km einfach schon zu einer Minderheit, trotzdem reicht mir ein Elektro-Roller den ich nachts oder während der Arbeit laden kann aus.
Lange Ladezeiten? Ich muß ja nachts die Elektronen nicht selbst reinschaufeln... und Schnelladegeräte (25min.) für die PSA-Elektrofahrzeuge mit NiCd-Akkus gibts schon lange. Das Limit sind hier nicht die Akkus oder Ladegeräte, sondern die gemeine Schukosteckdose mit ihren max. 3,5kW.
Die ZEBRA-'Sptzenbatterie' besteht übrigens hauptsächlich aus Nickel und Kochsalz, ich lass mnich gerne aufklären was daran umweltpolitisch fragwürdig ist.
Aus welcher Zeit stammt eigentlich die zitierte Analyse des E-Golf? Richtig, von Mitte der 90er Jahre. Wir können auch gerne die Leistung von Computern mit 486-Prozessoren und 8MB RAM diskutieren, das war so etwa die gleiche Zeit ;-)
Es ist traurig, dass viele Leute lieber längst wiederlegte Vorurteile mit selbst ausgedachten Zahlen verrühren, anstatt sich mal mit realen Fakten zu beschäftigen.
Leider ein typisch deutsches Phänomen... selbst die Norweger verhökern ihr öl lieber an Unterentwicklungsländer und kaufen ihre Kewets und Thinks.
Wie häufig reichen die pauschalen Angaben im Artikel und einigen Kommentaren zur Beurteilung von E-Autos nicht aus.
Solange leistungsfähige E-Autos aus dem Kraftwerksmix mit seinem Wirkungsgrad von ca. 50%, seinem CO2 Ausstoß pro kWh von 650 g, Leitungsverlusten von ca. 8%, den Batterieverlusten von ca. 5..10% bei Ladung und weiteren 5.10% bei der Entladung, dem Ladegerätverlust von 10..5%, und dem Motorwirkungsgrad von 10% ihre Energie beziehen, solange ist das E-Auto keine konkurrenzfähige Alternative zu vollwertigen Autos, die ernstgenommen werden könnte. Weiter sind die geringen Reichweiten (je nach Geschwindigkeit 100km..mehr) und langen Ladezeiten von 6h und mehr ein Killer.
Außerdem sind Spitzenbatterien extrem teuer und umweltpolitisch fragwürdig.
Bei den Fahrzeugdaten wird getrickst (man z.B. bezieht seinen Strom nur aus Gaskraftwerken, was ja nicht wählbar ist, oder besser aus Solaranlagen (1kW 22 Quadratmeter, 10kWh Ladung braucht also 10 Stunden, bei tageslicht etcetc.)). Bei Reichweiten wird nie gesagt, mit welchem Fahrzyklus bei Meßfahrten gefahren wird, was aber entscheidend ist.
Ein Analyse-Beispiel der RWTH-Aachen war ein E-Golf von VW, der umgerechnet 15 Liter Diesel Primärenergie benötigte.
Den twingo gibt es als Elektroauto, den JDM Albizia nicht.
Ergo hat in diesem zitierten ADAC Test das potentielle Elektroauto haushoch gegen einen nur als "Stinker" erhältlichen Wagen gewonnen !
Sicherheit ist keine Frage der Antriebsart !
Paging