Von Von Sebastian Viehmann

Wasserstoff, Hybrid, Brennstoffzelle: Alternative Antriebskonzepte werden fieberhaft entwickelt. Das Elektroauto ist dabei ins Hintertreffen geraten: höchste Zeit für eine Umschau.

Wasserstoff, Hybrid, Brennstoffzelle: Viele Autohersteller arbeiten fieberhaft an alternativen Antriebskonzepten. Das Elektroauto dagegen wird nur zögerlich aus der Gruft der vergessenen Kraftquellen gehoben. Dabei ist seine Umweltbilanz in Sachen CO2 makellos: Der Ausstoß beträgt Null Gramm pro Kilometer. Die Gesamtbilanz hängt allerdings davon ab, wie sauber der zum Aufladen der Batterie nötige Strom produziert wird.

Elektrmobile

Wir wagen die Behauptung: Hier fährt die Vergangenheit. (© Foto: Pressinform)

Anzeige

Bislang konnten sich die Elektro-Flitzer nur wenige Nischen erobern. In London etwa gehören sie längst zum Straßenbild. Sie sind die ideale Antwort auf den permanenten Parkplatzmangel. Und man umgeht mit ihnen die Londoner City-Maut, die mit bis zu 1000 Euro pro Jahr erheblich ins Kontor schlägt - für Strom-Autos aber nicht zu entrichten ist.

Die Umweltbilanz ist eigentlich makellos - wenn der Strom stimmt

Ein beliebter Elektro-Flitzer ist der Mega City des französischen Herstellers Nice. Das 2,5 Meter lange Wägelchen kostet rund 16.000 Euro, ist 65 km/h schnell und hat eine Reichweite von 75 Kilometern. Bei vielen Franzosen ersetzt dieses Elektroauto freilich nicht den eigenen fahrbaren Untersatz, sondern steht als Zweit- oder Drittwagen für kurze Strecken in der Garage.

Sie sind jetzt auf Seite 1 von 5 nächste Seite

  1. Sie lesen jetzt Nein, kein Stromausfall
  2. Nein, kein Stromausfall
  3. Nein, kein Stromausfall
  4. Nein, kein Stromausfall
  5. Nein, kein Stromausfall
Leser empfehlen