Mit den Fahrleistungen konventioneller Autos kann sich der Eclectic natürlich nicht messen. Das Öko-Auto ist mit gerade mal 20 PS unterwegs. Weil es aber auch nur 350 Kilogramm wiegt, schafft es damit immerhin 50 km/h Spitzenleistung. Das Design des luftigen Dreisitzers erinnert zwar an eine altmodische Kutsche oder an ein Golfplatz-Shuttle - aber genau dort könnte der Eclectic natürlich auch zum Einsatz kommen, meinen seine Entwickler. Auch für den Shuttleservice zwischen schicken Côte'd-Azur-Hotels und der Strandpromenade würde das sonnenhungrige Auto wahrscheinlich gute Dienste leisten.
Anzeige
Mit dem Eclectic kann man sogar in Moncao noch auffallen
Die ersten 200 Exemplare hat Autobauer Venturi jetzt an den Start geschickt - zu Preisen von 24.000 Euro plus Steuern. In den nächsten Jahren sollen die Produktionszahlen deutlich gesteigert und die Nettopreise so auf 15.000 Euro pro Stück gedrückt werden - so die Pläne der Monegassen. Auch einen Einsitzer wollen die Öko-Avantgardisten auf dem Markt bringen. Vielleicht wäre das ja generell das ideale Vehikel für Südfrankreichs Politessen.
Sie sind jetzt auf Seite 2 von 2
(sueddeutsche.de/Pressinform)
Rekord in Deutschland
Wirklich intelligente Argumentation, aber total falsch:
Als würde Benzin einfach so an der Tankstelle fliessen.
Wenn man die Energie für Exploration für öl, die Förderung, die Militärische Sicherung, den Transport per Schiff und Pipeline, die Raffinierung von öl zu Benzin, Diesel und Kerosin einberechnet, die Verteilung zur Tankstelle, das verdampfen im Tank (minim aber immerhin), die Verbrennung (DAS IST NUR DER TEIL DEN DU IN DIE RECHNUNG EINBEZOGEN HAST BEIM öL) und die Reibung (muss man bei beiden miteinberechnen) sieht die Bilanz leider ganz anders aus 1% Wirkungsgrad über das ganzsystembetrachtet.
Ausserdem Atomenergie ist auch sehr CO2 intensiv (nur die "Verbrennung" des Urans ist CO2 frei, die Förderung und Verarbeitung von Uran ist sehr energieintensiv...
Ein Elektroauto verbraucht ca. 1.1l pro 100km (energieequivalent) und Strom kann aus regenerativen Energiequellen gewonnen werden, was sich bei öl ziemlich ausschliesst, wenigstens für Menschliche Massstäbe, was wir weltweit an einem Tag an öl verbrennen, brauchte die Natur 10'000 Jahre zum bilden.
Musste mal gesagt werden, wenn leute kreative Verlgeiche anstellen.
"Das E-Auto geht bis zu achtmal effektiver mit der an Bord gespeicherten Energie um als der Verbrenner. "
Sorry, aber das ist ganz klar Humburg aus den Werbeprospekten. Ein moderner Diesel hat eine gesammt Effizienz von knapp über 40%.
Beim E-Auto hat man erstmals die Kraftwerke ( 37%) dann das Netz (-10%), dann den Ladevorgang (- 30-50%) und schlussendlich Entladung der Baterien und E-Motoren (-20%). Eine Systemeffizienz von 18-13%.
Da sind selbst Benziner erheblich effizienter (knapp über 20%).
Weiterhin darf man nicht vergessen, dass pro Leistungseinheit, E-Motoren schwerer sind als Verbrennungsmotoren. Und dies ohne die schweren Batterien zu beachten!
E-Autos machen nur Sinn, wirtschaftlich gesehen, wenn es billigen Strom in rauhen Mengen gibt. Weiterhin macht er nur ökologisch und für den Klimaschutz Sinn, wenn er mit quasi CO2 freiem Strom (wie Hydro, Atomkraftwerke und REs) betrieben wird.
Aufgrund von politischer Ideologie schliest das eine das Andere aus.
Warum soll der Eclectic mit "einer" Ladung per Solarzellen nur 7km weit kommen, mit einer Ladung per Steckdose aber 50km? Haben solare Elektronen soviel weniger Kalorien?
Sicher fährt er auch mit Sonnen- bzw. Windenergie 50km weit, wenn man ihn lange genug damit lädt (nach meinen Eindrücken ist beides in Monaco reichlich vorhanden :-)
Sonst ist der Eclectic aber wohl eher ein Lifestyle-Spielzeug als ein Alltagsfahrzeug wie z.B. city-el, Twike, Startlab Open oder die E-Versionen von Twingo und Panda.
Mein Elektroroller war jedenfalls auch bedeutend billiger als der Venturi, und die 3kWh für meine 60km Arbeitsweg nehme ich gerne aus der Steckdose.
Wer das nicht mag: http://www.solar-mobil-gmbh.de/index.php?option=com_content&task=view&id=23&Itemid=44 !
Elektroautos müssen aber nicht langsam sein oder grausam aussehen, es geht auch anders! Tesla, Phoenix Motorcars und die neuen Akkuhersteller A123Systems oder Altairnano (wer googelt, dem sei das Wissen gegeben) zeigen, dass es auch anders geht! Moderne E-Autos werden die Verbrenner auch mit besseren Fahrwerten von der Straße putzen.
Von der ökologischen Verträglichkeit her (bei 550g CO2/kWh beim heutigen Strommix) und einem durchschnittlichen eher hohen Verbrauch z.B. eines Tesla Roadster von 15 kWh/100 km stößt dieser nur 80g CO2/km aus! Der EU-Grenzwert soll ja bei 120 g liegen. 15 kWh entsprechen übrigens dem Energiegehalt von 1,5 Liter Benzin. Das E-Auto geht bis zu achtmal effektiver mit der an Bord gespeicherten Energie um als der Verbrenner.
Zeigen Sie mir einen Sportwagen, der mit 0 auf 100 in 4 sec. 80g CO2 ausstößt oder 1,5 Liter Benzin/100 km braucht!, das GIBTS NICHT! 80g CO2 entsprechen umgerechnet ca. 4 Liter Benzin, das für diese Strommenge im Mix mit anderen CO2-freien Energiequellen (derzeit noch sehr wenig) zusammen im Kraftwerk als Primärenergie verbrannt werden muss, um die benötigte Menge Strom zu erzeugen.
Bei Strom aus regenerativen Energiequellen werden 0 g CO2 ausgestoßen! Der Gag ist, dass der Energiemix jedes Jahr weniger CO2 erzeugt, durch die Einführung immer neuer Quellen regenerativer Energie. Der Umstieg auf regenerative Energiequellen mit Nutzung von E-Autos ist leichter denn je.
Der begnadete Rechner wird feststellen, dass man für 20.000 km im Jahr im E-Auto (das sind Vielfahrer-Werte!) 3000 kWh Strom braucht. Diese Menge wird in hiesigen Breiten von 30 qm Solarzellen im Jahr gedeckt! Bei 10000 km entsprechend nur die Hälfte.
Weitere Vorteile: Im Kraftwerk werden die restlichen fossilen Brennstoffe effektiver verbrannt als im Auto, ausserdem kann die zusätzliche Wärme genutzt werden und verpufft nicht dumm im Auspuff! Außerdem kein Feinstaub mehr, kein Lärm. Elektroautos sind eben leise, die Städte werden sauberer und der Lärm verschwindet.
Die Bequemlichkeit treibt seltsame Blüten. Für die "Reichweiten" lieber das Fahrrad oder die Füße nehmen. Aber die wirklichen Autonarren: lieber schlecht gefahren als gut gegangen, oder wie??
Paging