Wenn die Lösung zum Problem wird: Nach einer Analyse des Umweltbundesamtes schaffen neue Straßen nur noch mehr Verkehr.
Deutschland, der nach Belgien und Großbritannien am dichtesten besiedelte Staat der Europäischen Union, ist Transitland Nummer eins in diesem Wirtschaftsraum. Auf die logistische und finanzielle Herausforderung, die das wachsende Bedürfnis nach Mobilität im Personenverkehr und im Gütertransport mit sich bringt, reagiert die Politik mit einer eindeutigen Priorität für das Automobil. Schon von 1960 bis 1990 wuchs das überörtliche Straßennetz um 30 Prozent, danach setzte sich dieser Trend fort, nicht nur wegen des großen Bedarfs an leistungsfähigeren Verbindungen im Osten Deutschlands. Das Schienennetz schrumpfte dagegen bis heute um circa 25 Prozent.
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Parallel dazu und auch in Folge der stetig verbesserten Infrastruktur steigen die Auto-Zulassungszahlen Jahr für Jahr; Anfang 2007 waren mehr als 55 Millionen Kraftfahrzeuge angemeldet, davon mehr als 46 Millionen Pkw. Sie bewegen sich heute auf einem Autobahnnetz, das 12.500 Kilometer lang ist, und nutzen Bundesstraßen auf einer Gesamtstrecke von ungefähr 40.000 Kilometern. Der Bedarfsplan der Bundesverkehrsministeriums sieht bis zum Jahr 2015 noch einmal neue Autobahnen von fast 2000 Kilometern Länge vor, auf 2200 Kilometern sollen die bestehenden auf sechs und mehr Spuren ausgebaut werden.
Die Straßenplanung sollte grundlegend reformiert werden
Basis des Bundesverkehrswegeplans sind die Wunschlisten der Länder, die nach Finanzlage und nach einer Dringlichkeitsskala abgearbeitet werden. Ausgangspunkt ist also nicht eine gesamtdeutsche Planung des Inhalts, wie und wo der Verkehr in welche Bahnen gelenkt werden soll. Am Anfang stehen Forderungen aus Gebietskörperschaften und Wahlkreisen, die - im Gegensatz zur benachbarten Schweiz - in erster Linie den Bau neuer Straßen und selten Verbesserungen im Eisenbahnnetz zum Ziel haben. Der Sachverständigenrat für Umweltfragen kommt daher zu dem Ergebnis, diese Straßenplanung sei "für das weitgehend vollendete Verkehrsnetz in Deutschland nicht mehr angemessen und sollte daher grundlegend reformiert werden".
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Wirbel um Obama-Biographie
Wer Regierungsflugzeuge kauft, der schafft immer mehr Politikerflüge.
Wozu braucht übrigens ein Umweltbundesamt Dienstwagen?
http://en.wikipedia.org/wiki/Lewis-Mogridge_Position
http://en.wikipedia.org/wiki/Downs-Thomson_paradox
http://de.wikipedia.org/wiki/Braess-Paradoxon
Wenn neue Straßen gebaut werden, kauft sich plötzlich jeder in der Nachbarschaft noch ein Auto dazu und fährt, auch wenn es etwas entfernter liegt, gleich hin und fährt die neue Autobahn rauf und runter, rauf und runter, ....
So ziehen neue Straßen neuen Verkehr an!
sollte man den Ausbau auf mehr Spuren oder zusätzliche Straßenkilometer lassen..
denn wenn der Sprit noch teuerer wird..
dann wird auch das Verkehrsaufkommen spürbar abnehmen..
*irionieaus*