Viele Hersteller präsentieren gerade mehr oder weniger fahrbereite Elektro-Prototypen. Auch Nissan will nächstes Jahr ein elektrisches Kompaktauto auf die Straße bringen.
Man schreibt das Jahr 2012. Montagmorgen. Susanne ist noch ganz verschlafen - ihr Auto dagegen topfit. Nach sieben Stunden Ruhephase an der heimischen Steckdose steht es im Prinzip für eine 160-Kilometer-Tour bereit. So weit aber wird die Fahrt ja gar nicht gehen. Lediglich schlappe zwanzig Kilometern liegen zwischen ihrer Wohnung am Rande der Metropole und dem Büro. Während sie im Meeting sitzt, Konzepte schreibt und Telefonate führt, saugt ihr Auto frischen E-Saft aus der firmeneigenen Ladestation.
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Testtouren am Genfer See: Nissan EV-02 (© Foto: Pressinform)
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Kurz vor Fünf schreibt Susanne die letzten Mails des Tages - und auch eine SMS an ihr Auto, damit es schon mal die Klimaanlage aktiviert. Kurz darauf meldet sich das Auto bei ihr, klärt sie über den erfreulichen Ladezustand seines Lithium-Ionen-Herzes auf. Auf dem Rückweg steht noch einen Abstecher in die City an, zu der Susanne natürlich mautfreien Zugang hat - während andere Fahrer, deren Wagen CO2 und anderes in die Cityluft pusten, deftig zur Kasse gebeten werden.
In den späten Abendstunden klappt Susanne ihren Laptop auf und chattet noch ein Stündchen - mit anderen E-Autobesitzern. Sie tauschen Erfahrungen und Stromtipps aus und schlafen später mit einem guten Umweltgewissen ein. Denn die bei der Stromerzeugung für ihre Autos anfallende Menge an Kohlendioxid liegt selbst beim CO2-lastigen deutschen Energiemix bei vorbildlichen 85 Gramm pro Kilometer.
So oder so ähnlich malen sich die Marketing-Strategen der Autokonzerne die neue schöne Autowelt aus. "Ein Elektrofahrzeug ist mehr als ein Produkt. Elektro-Mobilität ist ein umfassendes Konzept, zu dem verschiedenste Bausteine gehören", sagt etwa Carsten Reimann, der sich von Brüssel aus um Partnerschaften zwischen dem japanischen Autobauer Nissan und europäischen Kommunen, Städten und Regierungen kümmert.
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Gewalt in Syrien
Die "Marketing-Experten" der großen Automobilkonzerne werden die neuen E-Autos sowieso als absolute Lifestyle- Objekte pushen, so dass sich diese ohnehin nur die paar zehntausend werden leisten können, die als "Erstwagen" eine dicke SUV-CO2-Schleuder in der Garage stehen haben...
Für den durchschnittlichen Autofahrer macht jeder Gedanke an ein E-Auto erst ab 2030 Sinn...
Laut Physik geht es nicht.
Bosch und Samsung bauen an einer Neuen Batterie für E-Fahrzeuge. Kurs heute 13,35.
Tesla in den USA hat nach eigenen Angaben das einzigste Fahrzeug mit Langstrechentauglichkeit von 350km bis zu 480km. Daimler ist mit 10% daran beteiligt.
Verschlafen haben es wir weiss Gott und wie, jetzt kauft man sich halt ein. Das Denken besteht immer noch auf Verbrennungsmotoren.
Laut Peak Oil Theorie ist Öl ab 2030 alle. Aber rechts hier steht Werbung für den Audi R8 V12. Die Auto Dekadenz lässt grüssen.
Wir gehen ein und wie , ist aber Hausgemacht wenn man eine Nation so abhängig macht von nur einem Produkt.
"Daher sei zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht sicher, ob das geplante Elektro-Serienfahrzeug bei seiner Markteinführung 2011 auch bei Händlern in Deutschland zu haben sein werde."
Klar in dem ach so fortschrittlichen Deutschland das sich so viel auf seine Ingenieurskunst einbildet wird natürlich ein 100 Jahre altes Verbrennungsmotorkonzept mit 2500 gepuscht...
Wenn der Rest der Welt sich von A nach B beamt, wird Deutschland noch mit 6-Zylindern freude am Fahren haben....