Die Batterien kommen von einem Gemeinschaftsunternehmen zwischen Nissan und dem japanischen Elektronikspezialisten NEC. 65.000 Akkus sollen jährlich in Japan produziert werden, zwei weitere Batteriewerke sollen im englischen Sunderland und an einem Standort in Portugal entstehen. Mit dem geplanten Gesamtvolumen von 180.000 Energiespeichern und E-Mobilen will Carlos Ghosn nicht nur Markt-, sondern auch Technologieführer werden: "Elektroautos sind das Herz unserer künftigen Strategie. Die Batterien dafür sind derartig wichtig, dass wir sie nicht aus der Hand geben."

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Während Carlos Ghosn total elektrisiert ist und von einer "neuen Ära der Mobilität mit null Emissionen" spricht, kalkuliert Mitsubishi-Firmenchef Osamu Masuko deutlich nüchterner: "Wir rechnen damit, dass bis 2020 ein Fünftel der produzierten Fahrzeuge mit Strom fahren werden. Darunter fallen aber auch Plug-in-Hybridfahrzeuge, die zusätzlich noch einen Benzinmotor haben."

2012 will Mitsubishi 30.000 Elektrofahrzeuge verkaufen, wirklich profitabel ist das Projekt Zukunft dann aber immer noch nicht. Auf die Frage, ob der i-MiEV das Unternehmen vor der Krise retten und eine neue Ära der Profitabilität einläuten kann, antwortet Osamu Masuko ziemlich trocken: "So hoch hängt das Projekt nun auch wieder nicht."

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(SZ vom 10.8.2009/gf)