Von Von Stefan Grundhoff

Schon der geschlossene Aston Martin Vantage ist die Sünde pur. Bald bringen die Briten ihr Luxus-Einstiegsmodell auch noch oben ohne auf die Straße.

Daran hätte auch der neue James Bond - Craig, Daniel Craig - sicher seine wahre Freude gehabt: an sonnendurchfluteten Filmschauplätzen mit diesem offenen Spaßmacher unterwegs zu sein. Doch Craig fährt in "Casino Royale" zwar einen Aston Martin - aber eben keinen offenen. Der Roadster erlebt seine Weltpremiere erst auf der Los Angeles Motorshow Ende des Monats.

Soll sich auf 911er einschießen: der Aston Martin Vantage Roadster (© Foto: Aston Martin)

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Traditionell wie die Briten nun einmal sind, verzichten sie auf ein modernistisches Klappdach und geben dem neuen Aston Martin V8 Vantage Roadster eine klassische Stoffhaube mit auf den Weg. Die schmiegt sich stramm und sehenswert über die Köpfe der beiden Insassen. Das Öffnen und Schließen des Daches vollzieht sich innerhalb von 18 Sekunden - sogar bis zu einer Fahrgeschwindigkeit von 50 km/h. Das garantiert Show-Effekte an der Ampel und sorgt für mehr Sicherheit bei einem plötzlichen Regenschauer.

Imposantes Klangereignis

Offen wie geschlossen macht der neue Aston einen kraftvollen Eindruck. Per Starterknopf wird der 380 PS starke Achtzylinder zum Leben erweckt. Für beeindruckende Spurts und Kurvenritte auf sonnigen Landstraßen stehen 380 PS zur Verfügung. Den Sprint von Null auf 100 km/h schafft der Brite dem Vernehmen nach in rund fünf Sekunden, und erst bei Tempo 280 entscheidet sich die Tachonadel zum Verweilen. Doch am imposantsten ist der Sound des 4,3 Liter großen Triebwerks - gerade bei geöffnetem Dach denkt da niemand mehr an zerstörte Frisuren und zerstückelte Gespräche.

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