Neu: BMW 7er Bei der Probefahrt erwischt

Der neue 7er BMW steht erst im nächsten Herbst bei den Händlern. Den kaum mehr getarnten Prototypen haben wir aber schon jetzt auf der Straße erwischt -

Von hier sind die Bilder und Infos!

Keine Luxuslimousine hat in den letzten 30 Jahren für ähnlich viel Gesprächsstoff gesorgt wie der aktuelle 7er BMW bei seiner Vorstellung im Jahre 2001. Nicht wenigen Betrachtern fielen beim ersten Anblick des Designs die Augen schier aus dem Kopf.

BMW 7er

Die Formen sind bereits recht gut zu erkennen - der neue 7er wird nicht mehr so träge wirken.

(Foto: Foto: Pressinform)

Statt des drahtigen Looks des Vorgängers gab es ausladend-organische Formen, bauchige Schwünge und ein Heck, von dem sich auch die Menschen, die mit BMW in der sympathisieren, erst einmal erholen mussten.

Bleibt auch weiterhin erhalten: der Hofmeister-Knick

Dem Erfolg des 7ers tat das keinen Abbruch. In Europa, USA und Asien läuft der Wagen auch nach sechs Jahren sehr gut, fahrdynamisch ist er nach wie vor die Referenzklasse. Ähnlich wie schon X5, 3er und 5er vor ihm setzt auch der neue Oberklasse-BMW auf die Verwendung von Kunststoffen und konsequenten Leichtbau.

Doch die neue Generation macht Schluss mit dem zumindest optisch trägen Design. Der erhaben herausgearbeitete Heckdeckel ist zwar nicht ganz verschwunden, doch er passt sich beim nur noch leicht getarnten Nachfolger besser ins das Gesamtkunstwerk 7er BMW ein.

Die Front ist flach und breit. Schmale Scheinwerfereinheiten mit serienmäßigem Xenonlicht mit Tagfahr-, Kurven- und Abbiegelicht erinnern an die dynamisch-elegante Erscheinung des Vorgängers.

Ausgeprägt zeigt sich die Schulterlinie, die den Neuen satter auf der Straße stehen lässt und die leicht gewachsenen Dimensionen sanft verschleiert. Anders als beim fotografierten Prototypen werden sich die neuen LED-Rückleuchten breitwandig in den Kofferraumdeckel ziehen. Die runden LED-Linsen allerdings gehören allein in die bayrische Prototypen-Werkstatt.

Nicht verzichten wollte die bayrische Designerriege auf den Hofmeister-Knick in der C-Säule, der nicht nur gut aussieht, sondern ganz nebenbei auch mehr Licht in das deutlich größer dimensionierte Heckabteil bringt.

Die Überhänge des neuen 7ers, der als Normal- und Langversion verfügbar ist, sind kürzer als beim alten Modell. Das Plus an Radstand kommt der Beinfreiheit der Passagiere zugute. Geänderte Türen, schmalere Verkleidungen und eine breitere Spur bringen zudem mehr Platz für Schultern, Ellenboden und Köpfe. Der Fahrer freut sich über ein weniger nüchtern gestyltes Cockpit und das überarbeitete Bedienkonzept iDrive.