Die Konkurrenz freilich ist nicht untätig. Falk etwa will in Zukunft alle Tipps seiner Marco Polo-Reiseführer auf die Navigationssysteme packen. Die neuen Reise-Navigationsgeräte der M-Serie sollen bis zu 1,5 Millionen POIs (Points of Interest) in europäischen Städten und Regionen enthalten, darunter Sehenswürdigkeiten und Restaurants.

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Navigon bietet mit dem kostenpflichtigen Service "FreshMaps" alle drei Monate ein komplettes Karten-Update für seine Geräte an. Auf der Homepage des Unternehmens lässt sich auch die Blitzer-Datenbank aktualisieren.

Handys lernen navigieren

Neben dem Zwang zur Aktualität versucht die Zubehör-Industrie, ihre Geräte immer benutzerfreundlicher zu machen. Bei Navigon und Medion zum Beispiel hören die neuen Geräte auf Sprachbefehle. Medion setzt zudem auf Sicherheit: Ein Fingerabdrucksensor soll dafür sorgen, dass kein Fremder das Gerät nutzen kann. Denn die zunehmende Verbreitung mobiler Navigationssysteme hat auch zu einem Anstieg der Diebstähle geführt. Wer auf Nummer Sicher gehen will, muss das Gerät bei jedem Verlassen des Autos ausbauen und mitnehmen - dazu raten auch Versicherungen.

Das Marktforschungsunternehmen Strategy Analytics prognostiziert, dass der weltweite Umsatz mit Navigationssystemen bis zum Jahr 2014 um 70 Prozent auf 33 Milliarden US-Dollar klettern wird. Der Absatz von Geräten werde sich mit 186 Millionen Stück mehr als verdreifachen. Dabei spielen Mobiltelefone eine wachsende Rolle. Waren 2007 in Europa nur etwa sieben Prozent aller Handys GPS-fähig, soll bis zum Jahr 2012 mehr als jedes dritte Handy navigieren können.

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(sueddeutsche.de/Pressinform/gf)