Der Mensch will und muss sich fortbewegen - weil Wohnort und Arbeitsstätte voneinander getrennt sind, weil er ein soziales Wesen ist und weil er Neues entdecken will. Aber wird das auch zukünftig noch problemlos möglich sein?
Der Mensch will und muss sich fortbewegen - weil Wohnort und Arbeitsstätte voneinander getrennt sind, weil er sich mit dem Bedarf des täglichen Lebens versorgen muss, weil er ein soziales Wesen ist und weil er Neues entdecken will. Für all das greift er zu Vehikeln, die ihn von A nach B bringen.
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Doch welches nutzt er wofür und in welchem Maß? Auto, Bahn, Flugzeug, die öffentlichen Verkehrsmittel oder das Fahrrad - die Auswahl ist groß. Und nicht nur Personen sind auf Achse, auch Güter werden auf verschiedene Art quer durch die Republik und rund um die Welt transportiert.
Doch dieser Verkehrsfluss lässt seit Jahren Grenzen erkennen und wirft Probleme auf: Staus auf der Straße, Stillstand wegen widriger Wettereinflüsse, aber auch steigender Schadstoffausstoß - ein kompletter Zusammenbruch des Systems wird latent befürchtet; der Schaden für die Umwelt scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein.
Ob das tatsächlich Wirklichkeit werden könnte, skizzierten Experten in einer Podiumsdiskussion des Verkehrsparlaments der Süddeutschen Zeitung mit dem Titel "Blick ins Jahr 2030: Die Zukunft der Mobilität - Szenarien für Deutschland und die Region München".
Da der Blick in eine Glaskugel in aller Regel sinnlos ist, versucht man sich an Zukunftsszenarien, die auf stabilen Entwicklungen basieren. Eine solche Studie erstellte das Institut für Mobilitätsforschung (ifmo), eine Forschungseinrichtung von BMW, für das Jahr 2030.
Man geht unter anderem davon aus, dass Bewohner ländlicher Regionen in aufstrebende Ballungsräume auswandern, die älter werdende Gesellschaft zwar schrumpft, die künftigen Senioren aber mobiler sein werden als die heutigen und das Thema Umwelt eine wichtigere Rolle für Konsumentscheidungen und Mobilitätsverhalten spielen wird.
Daraus zeichnen sich laut Irene Feige, wissenschaftliche Referentin des ifmo, drei Szenarien ab, wobei die beiden an den äußeren Rändern die gedachten Möglichkeiten umfassend einrahmen.
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Rekord in Deutschland
Eine Weiterentwicklung im Mobilitätsbereich braucht nicht mit neuen oder höheren Steuern verbunden werden. Es genügt ein Umschichten im Verkehrshaushalt des Bundes und bei den Ländern. Der Anteil der Verkehrsträger muss einfach zugunsten der Schiene geändert werden.
Zudem könnten Strecken billiger gebaut werden, wenn das Schienennetz von der DB AG ausgegliedert wird und in Bundeshand überführt wird. Bei ausschliesslich nur regionalem Aufgaben im Schienenentz sollten die Länder die Planungen und Investitionen tätigen können.
Damit entfallen die derzeit in den Projekten 17-25% Gewinnmarge für die DB AG. Dies Geld ist wohl sinnvoller im Ausbau angelegt, statt im Konzernzockergewinn.
Daher plant die DB AG auch gerne sehr teure Neubaustrecken, da dort der Gewinn für den Konzern steckt. Preiswerte und einfache Verbesserungen sind daher nicht gewünscht.
Beispiel gefällig? München Güterring: Verbindungskurven für Güterverkehr Mühldorf/Burghausen/Rangierbahnhof Nord zum Brenner und Umgehehrt. Kosten ca. 80 - 100 Mio. €. Zeitersparnis ca. 30-45 Minuten. Weitere Vorteile für den Reiseverkehr möglich, da Umleitverkehr für Personenverkehr möglich und Fahrplantrassen für Reiseverkehr frei werden. Damit hat auch der Reiseverkehr erheblichen Nutzen. Realisierung: NEIN, da Geld für S21 gebraucht wird.
Tunnelbahnhof S21 ca. 5 Mrd. €. Zeitvorteil für Reiseverkehr 2 Minuten. Nutzen für Güterverkehr: NEIN. Realisierung derzeit: JA.
Dazu kommt noch, das es auch in Stuttgart Fernbuslinien geben wird. Nach dem neuen Gesetz soll dies ja schon bald kommen und Fernbusse dürfen der Bahn die Kunden abjagen.
Daher stellt sich die Frage, ob der Fernreisendenanteil für Stuttgart überhaupt dieses Projekt rechtfertigt. Schliesslich ist ja das ein Hauptargument für den neuen Tunnelbahnhof dort. Anschluss an den Fernverkehr (Ist ja eh vorhanden!!!). Man verbaut dort Mrd. € in die Schiene und alle fahren mit dem (Fern-) Bus. Damit stimmen die Prognosen und die Wirtschaftlichkeit für dieses Projekt überhaupt nicht mehr.
So wird derzeit Verkehrspolitik in Deutschland gemacht.
Maklergebühren werden gesetzlich auf 30 % der jetzigen Gebühren herabgesetzt und Leistungen von Umzugsfirmen werden mit einem verringerten Mehrwert-Steuersatz von 7% belegt. Das könnte dazu führen, dass die Menschen flexibler näher an ihren Arbeitsort umziehen können und dass deshalb weniger gefahren werden muss.
höchstens in geschlossenen Räumen. Elektroautos sind umweltschädlich, denn bei der Umwandlung von Brennstoffen in Strom im Kraftwerk gehen ungefähr 70% der´Energie verloren, bei der Umwandlung des gewonnenen Stroms in Batteriestrom gehen wahrscheinlich wieder 70 % verloren und wenn das Elektroauto stillsteht, verliertt es je nach der Stillstandsdauer nochmals ca. 10% der Energie. Und beim Fahren verwandelt sich nochmals ein Teil der Batterieenergie in Wärme. Also bleibt von der ursprünglich im Kraftwerk eingesetzten Energie nur ein Rest von ca. 6% übrig für die Fortbewegung. Das kann nicht sinnvoll und nicht umweltfreundlich sein.
Auf den Benzinpreis sollte europaweit ein Aufschlag von z.B. 20 Cent/Liter erhoben werden, der zweckgebunden in den Ausbau des ÖPNV investiert werden muss. Berufspendler werden über die Pendlerpauschale teilweise entlastet. Spaßfahrten werden teurer, ÖPNV billiger. Durch den Kostendruck werden automatisch verbrauchsarme PKW und LKW gefördert. Wir müssen uns so schnell wie möglich vom Öl unabhängiger machen...
Sehr richtig ! Ich denke an meine eigene Kindheit im "Ruhrpott" zurück. Die Bergarbeitersiedlungen mit ihren Gärten und den Taubenschlägen hatten den typischen Charm eines D-Zuges, lagen nah an der Arbeitsstätte (dem Pütt), welche innerhalb von 15 Minuten zu Fuß erreichbar war.
Übrigens: ... mein Opa hatte nie in seinem Leben ein Auto. In Urlaub fuhr man mit der Bahn.
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