Mittelklasse-Kombi im TestDer neue Mazda 6 - ein Rebell passt sich an

Der Mittelklasse-Kombi ist durch seine jüngste Auffrischung komfortabler geworden. Darunter leidet allerdings das zuvor so dynamische Fahrverhalten.

Test von Thomas Harloff

In einer Autowelt, in der der Herdentrieb unter den Herstellern so stark ausgeprägt ist wie nie, war Mazda in den vergangenen Jahren einer der letzten Individualisten - zumindest unter den Volumenmarken. Die Japaner bauten Wankelmotoren in ihre Autos ein, als sie alle anderen längst ins Museum verfrachtet hatten. Als die Fahrwerke der Wettbewerber immer komfortabler wurden, setzten die Ingenieure aus Hiroshima weiter auf straffe Federungen und behielten die Fahrdynamik im Fokus. Und sie setzen noch heute auf puristische Saugmotoren, dabei hat die Konkurrenz fast komplett auf Turbobenziner umgestellt. Aber mit dem Facelift des in der Mittelklasse angesiedelten 6ers passt sich Mazda ein Stück weit an.

Bild: Mazda 6. Dezember 2016, 07:362016-12-06 07:36:07 © SZ.de/cag