Bußgelder und MautpflichtDas müssen Autofahrer im Ausland beachten

Die Verkehrsregeln in Europa sind durchaus unterschiedlich. Und es kann teuer werden, die Besonderheiten auf den Straßen der beliebtesten Urlaubsländer nicht zu kennen. Ein Überblick.

Bußgelder und Mautpflicht – Frankreich

Geschwindigkeiten: 50 / 90 / 110 / 130 km/h (Stadt/Land/Schnellstraße/Autobahn). Bei Nässe und für Führerscheinneulinge (weniger als zwei Jahre): 50 / 80 / 100 / 110 km/h. Für Motorräder gilt ein Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen (bei Nässe 110km/h).

Maut: Kilometerbezogen sowie einige Tunnel und Brücken.

Promille-Grenze: 0,5 Promille. Seit dem 1. Juli 2012 muss jeder Autofahrer in Frankreich einen Alkoholtest im Wagen mitführen. Das gilt auch für ausländische Urlauber. Allerdings ist das Gesetz in Frankreich umstritten und wird deswegen nicht geahndet bzw. bestraft.

Besonderheiten: Lichtpflicht am Tag für einspurige Fahrzeuge; Verbandszeug, Warndreieck und reflektierende Warnweste mitführen. Ersatzlampenset wird empfohlen, gelbe Streifen am Fahrbahnrand bedeuten Parkverbot. Falls das Auto nach einem Unfall verlassen wird, müssen die Personen eine Warnweste tragen.

Wer nachts mit dem Fahrrad außerhalb geschlossener Ortschaften unterwegs ist, muss auch eine Warnweste tragen.

Bußgelder: Falsches Parken ab 15 Euro; Telefonieren am Steuer ab 25 Euro; Überholen im Überholverbot ab 135 Euro; bei Rot über die Ampel 135 Euro; 20 km/h zu schnell ab 135 Euro; über 50 km/h zu schnell bis 1500 Euro; Alkohol am Steuer ab 135 Euro, mehr als 0,8 Promille und Drogen am Steuer ab 4500 Euro; fehlende Warnweste ab 90 Euro.

Im Bild: ein Citroën DS vor dem Eiffelturm in Paris

Bild: dpa 28. Juli 2017, 05:222017-07-28 05:22:35 © sueddeutsche.de/mike/gf/rebr