Als ob der Mini in den letzten Jahren nicht schon genug Kunden auf der ganzen Welt elektrisiert hätte - jetzt stellt BMW den Mini mit Elektromotor vor.
Zunächst können sich die Mini-Fans in den USA freuen. In den Bundesstaaten New York, Kalifornien und New Jersey startet der kleine BMW-Ableger einen Modellversuch mit 500 rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen. Wie man es von Mini kennt, wird sich der "E", seinem sportlichen Anspruch entsprechend, nicht als Öko-Kiste positionieren, sondern von einem 150 kW / 204 PS starken Elektromotor angetrieben. Dabei können sich die ausgewählten Privat- und Firmenkunden über eine stattliche von 250 Kilometern (150 Meilen) und eine abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 152 km/h (95 Meilen) freuen.
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Mini unter Strom: 500 Exemplare werden 2009 in den USA zum Großversuch starten. (© Foto: Mini)
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Das mächtige Akkupaket kostet den knapp eineinhalb Tonnen schweren Elektro-Mini seine Rückbank - der Mini E wird so zum lautlosen Zweisitzer. Das Volumen des Kofferraums bleibt dagegen weitgehend enthalten. Der Akku wurde in der Fahrzeugmitte positioniert - so soll der Mini auch weiterhin über seine gute Gewichtsverteilung und das Go-Kart-Fahrgefühl verfügen. Der Lithium-Ionen-Speicher verfügt über eine Gesamtkapazität von 35 Kilowattstunden (kWh) und überträgt seine Energie in Form von Gleichstrom mit einer Spannung von 380 Volt an den Elektromotor, der über der Vorderachse untergebracht ist. Der Akku setzt sich aus 5088 Batteriezellen zusammen, die in 48 Modulen zusammengefasst sind. Diese Module werden in Form von drei Batterieelementen kompakt im Innenraum des Mini E angeordnet.
Die Akkutechnik des Mini E basiert, ähnlich wie beim Elektro-Sportler Tesla Roadster, auf der mobiler Telefone oder Notebooks. Dabei kann der Lithium-Ionen-Akku des Mini E zum Aufladen an jede konventionelle Steckdose angeschlossen werden. Die Aufladezeit ist dabei an die im Versorgungsnetz herrschende Spannung und Stromstärke gebunden. In den USA lässt sich ein vollständig entladener Akku innerhalb kurzer Zeit mithilfe einer so genannten Wallbox aufladen, die zum Ausstattungsumfang jedes Mini E gehört. Die Wallbox wird in der Garage des Kunden installiert, lässt eine höhere Stromstärke zu und ermöglicht damit dank Boost-Funktion geringe Ladezeiten. Zweieinhalb Stunden nach dem Ankoppeln verfügt der Akku wieder über die vollständige Energiemenge.
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OB-Kandidatin Nallinger
@Skarrin: Vielleicht liegt es daran, dass die Mercedes A-Klasse von einst ein Prototyp war und damit alles reingepackt bekommen hat was damals ging, und der Mini E so wie er da steht in Serie gehen könnte zu annehmnbaren Preisen!
Insgesamt finde ich solche Berichte von begeisterten Benutzern absolut wichtig, um Vorurteile abzubauen und zu zeigen, dass EFz funktionieren, und dass beim Mini im Gegensatz zur A-Klasse mit Spass!
Schon vor über 10 Jahren, nämlich 1997, gab es die A-Klasse von Mercedes als Prototyp mit Elektroantrieb mit 30kWh-Akku (ZEBRA): http://uppit.com/QIQ27F (PDF-Prospekt, englisch).
Gesamtgewicht nur 1380kg aber trotzdem 4 Sitzplätze, Reichweite 200km inkl. eines Berges mit 1780 Höhenmetern, in der Ebene also sicher auch 250km.
OK, die A-Klasse wurde schon bei 130km/h abgeregelt und brauchte auch doppelt so lange von 0 auf 100km/h, aber sind 150km/h und 8s wirklich Features, die Otto Normalelektroautofahrer für den Alltagsbetrieb unbedingt verlangen würde? Dem wären 4 Sitzplätze und ein normaler Kofferraum sicher wichtiger...
Schnellladefähig war die A-Klasse damals ebenfalls, wie ich gehört habe hat ein Erprobungsfahrzeug damals eine Tagesreichweite von 1400km erzielt.
Auch sind die aktuellen ZEBRA-Akkus, wie sie z.B. im Twingo elettrica verbaut sind, heute bei gleicher Kapazität leichter als vor 10 Jahren.
Also woran liegt es, dass BMW im Jahre 2008 nur ein Elektroauto hinkriegt, das in maßgeblichen Eigenschaften *schlechter* ist als eines aus dem Jahr 1997? Gab es in den letzten 10 Jahren einen technischen Rückschritt - oder bauen sie diesen E-Mini vielleicht nur, um zu "beweisen" wie alltags- und marktuntauglich Elektroautos angeblich sind?
Werter User,
guter Punkt, aber haben Sie schon drüber nachgedacht, dass Sie den Akku nciht jedesmal bis auf den letzten "Tropfen" leerfahren?
Beste Grüße,
Ihr Moderator
Hmm, mit 30KWh Energie aus dem Netz einen Akku aufladen, der dann 35KWh liefert. BMW sollte sich das Ding als Perpetuum Mobile patenetieren lassen.
"Ob das Elektro-Mobil mittelfristig auch nach Deutschland kommen wird, steht nach Mini-Angaben derzeit noch nicht fest." Klar Deutschland ist mit dem Umweltschutz noch nicht so weit wie die Amerikaner!?? Man-o-man wann versteht die Automobilindustrie endlich die Zeichen der Zeit und kommt in die Pötte.