Wagener kündigt an, dass diese Zeit zu Ende ist. "Der SLS trägt unser künftiges Sportwagengesicht", sagt er, "ohne Bezug zur Formel 1, aber immer mit dem Bezug zur Historie." Alles ist hier um den Grill komponiert, das beherrschende formale Element, breit, mit großem Mercedesstern und der flügelförmigen Querfinne. Auch beim Nachfolger des viertürigen CLS, der im Herbst 2010 kommt, werde sich dieser Grill wiederfinden.

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Eine generelle Hinwendung zur ruhigeren Form mag der jüngste unter den deutschen Designchefs aber nicht bestätigen. "Stilvolle Sportlichkeit", sagt Wagener, sei das verbindende Element auf dem Weg zur Verjüngung der Marke, die natürlich weiterhin ihre Kernwerte wie Sicherheit, Qualität und Status formal ausdrücken müsse. "Dabei hat jede Produktreihe ihren eigenen Charakter zu bewahren."

Das muss nicht immer auf Gegenliebe stoßen. Vor allem die neue E-Klasse hat ihre Kritiker - auch im Unternehmen. Die "progressive Formensprache mit den klar herausgearbeiteten Signaturen" (Wagener) ist manchen "zu kantig und zu widersprüchlich", wie ein Manager sagt, der lieber nicht genannt werden will. Mehr noch: Seit langem habe es keinen "richtig schönen Mercedes" mehr gegeben. Der SLS gefällt ihm, ohne wenn und aber.

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  1. Auf klare Linie gebracht
  2. Kein Retro-Design, sondern eine moderne Interpretation der Markengene
  3. Sie lesen jetzt Der SLS trägt das künftige Sportwagengesicht von Mercedes-Benz
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(SZ vom 16.11.2009/gf)