Seit fast zwei Jahren schwelgen Mazdas Designer in geschwungenen Formen. Doch während die Studien Ryuga, Hakaze, Taiki und Nagare nur mit Wind und Wellen spielten, raubt einem der Furai schier den Atem.
Die Japaner geben Vollgas. Kleinwagen, SUV, Luxuslimousinen, Pick-up oder Vans kennt man ja schon. Zunehmend setzen Mazda, Nissan, Toyota und Suzuki aber auch auf die sportliche Karte. Während es Sportwagenfans gar nicht abwarten können, endlich den neuen Supersportler Nissan Skyline GTR auf der Straße zu sehen, ist der Mazda Furai noch Zukunftsmusik. Doch vielleicht wird mehr daraus.
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Das Linienspiel des Furai macht's deutlich: Die Formen der Natur sind Vorbild. (© Foto: Pressinform)
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Ein Renner mit Wankelmotor
Mazdas Designsprache Nagare hat man zumindest noch nie derart sportlich bestaunen können wie beim Furai. Dabei besinnt sich Mazda stärker denn je auf seinen Kreiskolbenmotor. Der grandios sportliche Furai zelebriert auf besondere Art und Weise den 40. Geburtstag des Wankelmotors.
Furai bedeutet übersetzt der Klang des Windes. Und der dunkle Renner lässt vermuten, dass dem Wind ihm nicht sonderlich viel entgegen stemmen sollte. Seine Lackierung geht auf den Mazda 787B-Rennwagen zurück, der 1991 die 24 Stunden von Le Mans gewann - als bisher einziger japanischer Rennwagen.
450 PS stark und knapp 300 km/h schnell ist der Furai eine optische und technische Augenweide. Befeuert wird er von Bio-Ethanol. "Wir suchten einen Weg, um eine Brücke zwischen Mazda Motorsport und den Serienmodellen zu schlagen", sagt Franz von Holzhausen, Director of Design von Mazda Nordamerika und Kopf des Furai-Entwicklungsteams. "Motorsportfans und normale Autofahrer ticken anders. Der Furai soll einen neuen Schnittpunkt darstellen."
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