MarktübersichtMit dem Elektroauto bis zum Gardasee

Auf dem Papier kommen der VW E-Golf und der BMW i3 endlich auf 300 Kilometer Reichweite. Ein neuer Opel schafft deutlich mehr. E-Mobile, die es bereits jetzt zu kaufen gibt.

Von Thomas Harloff

Es ist schon merkwürdig, was gerade passiert. Die Bundesregierung will Autokäufern 4000 Euro schenken - und die lassen das Geld links liegen. Wobei erwähnt werden sollte, dass das Geld an eine Bedingung geknüpft ist: Es muss verwendet werden, um ein Elektroauto zu kaufen. Genau das ist das Problem: 4000 Euro reichen nicht aus, um die Unannehmlichkeiten wettzumachen, die ein solches Auto mit sich bringt: Die ewige Suche nach Ladesäulen, der stundenlange Verzicht auf das Auto, weil die Akkus gefüllt werden müssen. Bis Mitte Oktober haben gerade einmal 3665 Elektroauto-Käufer die Förderprämie beantragt.

Infrastruktur und Reichweite: Bis diese zentralen Probleme der Elektromobilität gelöst sind, wird es noch Jahre dauern. Verbesserungen in beiden Bereichen gibt es derzeit nur in kleinen Schritten. Immerhin kommen einige E-Autos auf den Markt, deren Batterien mehr stemmen können, als nur die tägliche Pendelei zwischen Wohnung und Arbeit. Unsere Übersicht stellt sie vor.

Bild: dpa 27. April 2016, 17:112016-04-27 17:11:14 © SZ.de/harl/feko/jab/reek/ghe