Das Autojahr 2007 war hierzulande ein Desaster, die Verkaufszahlen lausig und auch der Januar 2008 macht mit einem müden Plus nur wenig Hoffnung. Dabei merken die Hersteller immer mehr: Image ist alles.
Dass ein Auto konkurrenzfähig ist, fair gepreist und keine qualitativen Mängel hat, wird beim Neuwagenkauf längst vorausgesetzt. Umso wichtiger sind auch unterhalb des Premiumsegments mittlerweile Markenimage und Händlerschaft. VW hat es mit dem schlichten Slogan "Volkswagen - das Auto" vorgemacht. Unterstrichen wurde das ganze von Tiguan und dem Passat Coupé.
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Auch andere Marken verändern Logos, schärfen die Konturen und wollen sich stärker im unüberschaubaren Umfeld der Wettbewerber absetzen. Das allerdings ist alles andere als einfach.
Bestes Beispiel sind hier Opel und Ford. Jahrelang haben die beiden deutschen Volumenmarken an der Kette von General Motors und Ford Motor Corporation vor sich hingekränkelt. Design, Verarbeitung, Innovationskraft waren Fremdworte. Und die ehemaligen deutschen Aushängeschilder wurden klassenübergreifend von den Konkurrenten aus dem In- und Ausland überholt.
Mit einem Kraftakt bringen sich Opel und Ford langsam wieder auf Linie. Doch der Erfolg beim Kunden ist noch überschaubar. Der Schlüssel liegt auch hier am Image. Daran hat sich trotz unbestritten großer Schritte an Rhein und Main wenig getan.
Ähnlich wie der Platzhirsch Volkswagen versucht es auch Opel mit einem neuen Slogan. Während der Europa-Slogan "Discover Opel" heißt, gab es in Deutschland mit "entdecke Opel" eine muttersprachliche Variante. "Seit den Modellen Astra und Corsa haben wir bei Opel ein neues Image. Die Marke ist sexier, pfiffiger", erklärt Markensprecher Alain Visser den neuen Weg. "Wir wollten zeigen, dass es weiter nach oben geht. Aber ein Markenclaim allein kann keine Marke erklären." Opel verlor im vergangenen Jahr durchschnittlich 25 Prozent der Neuwagenkunden. Im Privatkundenbereich waren es sogar über 30 Prozent.
Dass sich bei Opel was bewegt hat, hat sich trotz prächtiger Modellneuheiten noch nicht bei allen potenziellen Kunden herumgesprochen. Immer noch trauert man in Rüsselsheim alten Zeiten hinterher, als bis hin zur Oberklasse an Opel kaum ein Weg vorbeiführte. Die Erwartungen an den Vectra-Nachfolger Insignia sind denn auch groß.
Schwere Jahre hat auch Ford hinter sich. Nach Taunus, Granada und Sierra ging es in der Publikumsgunst jahrelang bergab. Doch auch in Köln will man zurück zu alter Stärke. Design und Verarbeitung sollen es richten. Denn bei Motoren und Fahrwerk war man eh nie hinten an.
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Ein C-max ist ein gutes Konzept und fährt sich gut. Aber... wenn nach 3 Jahren erst die Lichtmaschine stirbt, nach meiner Erfahrung unabhängig von der Km-Zahl. Und die Batterie auch nach dieser Zeit schon schwindsüchtig, d. h. hochohmig wird, dann komme ich zu dem Schluß: Das ist das Lopez-Syndrom. Und meinen Nachbarn geht es auch so.
Außerdem, genau wie Fiat macht Ford in Deutschlands Süden fast keine informative Werbung. Ist wohl nicht nötig. Auf dem Gebrauchtmarkt sieht man fast keine C-Maxen mehr.
Aber schnell muss eine neue überarbeitete Version angeboten werden, wo der Kunde des alten oft das Gefühl hat der Wagen ist noch garnicht fertig entwickelt, den er gekauft hat.
Wie beantwortete der Mitarbeiter des Pannendienstes die Frage nach seiner Erfahrung mit dem C-max: "Ein schönes Auto , wenn sie den Testfahrer für Ford machen wollen."
Oh, oh, oh.....
Übrigens Heckantrieb würde ich nicht mehr fahren, habe wohl zuviel Erfahrung damit, besonders im Winter. Da beginnt das Kofferraum-Betonplatten-Spiel oder Sandsack-Spiel.
Weniger PS (70 PS würden locker zum Antrieb reichen und dadurch weniger Treibstoffverbrauch) und weniger Batteriestrom fressende Elektronik wäre mehr!
Weniger Ärger, weniger Kosten!
Jetzt gibt es zum ersten Mal, wie vor Monaten vorgeschlagen, bei einem deutschen Oberklassemodell endlich eine bei Bedarf mechanisch abschaltende Lichtmaschine zur Treibstoffersparnis.
Leider ist die beim üblichen Kurzstreckenverkehr überflüssig, aber vielleicht spart man trotzdem.
Die aktuelle Rußfiltersituation ist für Nachrüster ein Katastrophe, aber wen interessiert das noch? Wir haben ja Lichtenstein!
... den Nachrichtenwert dieses schlecht geschleuderten Pressinform-Honigs erklären? Außer vielleicht, daß jetzt Alfa Romeo eine Art Käfer-Nachfolger plant, denn "Heckantrieb" heißt: Motor und Antrieb achtern. Ein Smart hat Heckantrieb, ein 911er auch, aber ein BMW hat Hinterradantrieb. Aber sprachliche und sachliche Sorgfalt sind wohl keine Pfunde, mit denen "Fachjournalisten" heutzutage wuchern. Wozu auch?
Wenn man ein Auto gekauft hat und es nicht die erwarteten Ansprüche nicht erfüllt ist Image exakt gar nichts wert. Ein guter Ruf ist schnell ruiniert.
Davon ab, leben wir in Zeiten in denen sich die Wohnräume immer mehr ballen. Wer braucht da ein SUV? Die Zukunft des Autos liegt in auch seiner Zweckmäßigkeit und nicht zuletzt in einem ordentlichen Preis/Leistungsverhältnis.
Unter was unser Automarkt wirklich leidet ist doch viel mehr die Transparenz, welche durch die Einführung des Euro in der EU und durch das Internet entstanden sind. Den Kunden interessiert die Mischkalkulation des Konzerns herzlich wenig wenn er weiß, dass der vergleichbare Golf in den USA 10.000 EUR oder ein Touareg 17.000 EUR weniger kostet.