Mit dem Versprechen einer "lebenslangen Garantie" für Neuwagen will der deutsche Autobauer Opel die momentane Absatzflaute überwinden. Bis Ende Juli verkaufte der angeschlagene Hersteller deutlich weniger Fahrzeuge als im Vorjahreszeitraum.
Das Spiel mit der Neuwagengarantie geht in eine neue Runde. Diesmal ist es der deutsche Autobauer Opel, der ein massives Versprechen macht: Es soll eine "lebenslange Garantie" geben.
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Großes Vertrauen in die eigenen Produkte: Opel stattet seine Modelle mit einer "lebenslangen Garantie" aus. Im Bild: der Ampera (© AFP)
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Das Vertrauen in die eigenen Produkte muss also ebenso groß wie die Not im Verkauf sein. Denn: Mit dieser "lebenslangen Garantie" will der Autobauer Opel die aktuelle Absatzflaute überwinden.
"Teure Reparaturen gehören der Vergangenheit an", sagte Opel-Chef Nick Reilly am Donnerstag in Rüsselsheim. Die Garantie solle ab sofort für Privat- und Firmenkunden beim Kauf eines neuen Opel gelten - und zwar so lange, bis der Wagen weiterverkauft wird oder bis das Fahrzeug 160.000 Kilometer zurückgelegt hat.
Eine zeitliche Begrenzung gebe es nicht, ein Zweitbesitzer könne die Garantie "günstig" übernehmen. Die Garantie gelte aber nicht für Verschleißteile und Unfallschäden.
Das Angebot gilt für alle ab sofort neu zugelassenen Fahrzeuge, ausgenommen sind die Modelle Movano, Vivaro und Combo. Die Garantie umfasst die Übernahme der gesamten Lohnkosten bei einem Schadensfall bis zu einer Laufleistung von 160.000 Kilometern.
Für die ersten 50.000 Kilometer sind auch die Materialkosten in der Garantie enthalten, im Anschluss werden diese dann abhängig von der Laufleistung anteilig übernommen. Nach 160.000 Kilometern ist dann auch bei den anteiligen Materialkosten endgültig Schluss.
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Ich hab 9 Jahre Opel gefahren, bei 220.000 km (völlig funktionsfähig) verkauft. Das beste Auto was ich bislang hatte. Weshalb die Garantie trotzdem überfällig ist? Bei den damaligen "XE" Motoren hatte Opel beim Zahnriemen Mist gebaut, die sind trotz anfänglichem 120.000 km Wechselintervall viel zu oft frühzeitig gerissen. Kein Freiläufer bedeutet kapitaler Motorschaden wegen Designfehler. Meiner blieb verschont, zudem hab ich den Riemen peinlichst früh wechseln lassen.
Mit 160.000 km dürfte Opel - saubere Auslegung der Teile vorausgesetzt - keine echten Mehrkosten haben. Koreaner haben diese Art "automatische Kulanz" seit langem und fahren damit gut.
Die Elektronikmacken meines aktuellen Audi hatte der Opel jedenfalls nicht, zudem auf 200.000 km weniger Inspektions- und Reparaturkosten wie der Audi auf nun 100.000 km. Nochmal wirds kein Audi, da bin ich mir sicher.
seit Jahren (zumindest in der Schweiz) 100'000km oder drei Jahre freier Service (nur Pneu, Benzin und Scheibenwischerblätter müssen berappt werden) und all das unabhängig von einem Besitzerwechsel...
mit Option auf weitere 50'000 und zwei weitere Jahre.
Wo genau liegt da die Neuerung bei Opel?
Aber immerhin nett zu hören. Und die Qualität der neuesten Opelgeneration ist wirklich wieder auf gutem Niveau. Nur kaufen.... das würd ich dann trotzdem nicht (wer fährt schon etwas, was Meriva oder Insignia, Astra oder sonst ein aa.. heisst? Sorry aber der Kadett passte wenigsten zum Bürger der ihn kaufte.... ein Astra ist irgendwas undefinierbares...
Vom Wortsinn her bedeutet "Lebenslange Garantie", dass ich solange Garantie habe, solange das Auto lebt. Wenn's tot ist, erlischt die Garantie.
Blöd eigentlich.
Aber Opel hat "Lebenslange Garantie" auch anders definiert und das ist ja noch blöder.
Marketingverarsche und ein weiterer Grund keinen Opel zu kaufen.
Was muss man angestellt haben, um die Höchststrafe "lebenslänglich Opel" zu bekommen?
Lt. Beitrag soll der Opel Combo ausgenommen sein. Die von Opel wissen schon, warum.
Mit 50.000 km einen gekauft, jetzt hat er 85.000 km. Vier mal musste die Kiste schon in die (Vertags)Werkstatt abgeschleppt werden.
Da glaub ich keiner Garantie mehr. Sondern hab die Schnauze sowas von voll.
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