Lastenräder im Test Wir packen das! Das ist das beste Lastenrad

Immer öfter sieht man die rollenden Transportboxen in den Städten. Doch mit welchem Lastenrad fährt man am besten? Und muss es eins mit Elektromotor sein? Sieben Modelle im Test.

Von Sebastian Herrmann

Wer in einer Innenstadt wohnt, wandelt sich zum Besitzstandswahrer. Ist es gelungen, irgendwie einen Parkplatz zu ergattern, wird dieser eifersüchtig verteidigt und nicht mehr hergegeben. Wie entspannt ist es da, auf einem Lastenrad durch den Alltag zu rollen und Parkplatzrevierkämpfe zu ignorieren. So ein Rad ersetzt ein Auto: Kinder in die Krippe zu bringen, Einkäufe zu erledigen oder Picknickausflüge in den Park zu unternehmen, das macht mit den Packeselrädern mehr Spaß.

Schade nur, dass einen Touristen nicht mehr wie einen vogelwilden Exoten bestaunen, seit massenhaft junge Eltern und andere urbane Gestalten auf Lastenrädern durch Hamburg, Berlin, München und andere Städte gondeln. Nur der Kauf eines solchen Rades ist etwas anstrengend: Die Modelle sind in unzähligen Varianten zu haben, die mit noch viel mehr zusätzlichen Ausstattungen erweiterbar sind. Da etwa nur einen Preis zu eruieren, kostet bereits etwas Mühe.

Grundsätzlich gelten folgende Empfehlungen: Wenn ein Rad mit E-Motor angedacht wird, dann sollte man sich gleich dafür entscheiden. Die Räder nachzurüsten kann teuer werden, wenn man überhaupt jemanden findet, der das machen will. Und: Keine Angst vor zweirädrigen Lastenrädern. Die fahren sich angenehmer als Dreiräder, aber das ist natürlich Geschmackssache.

Hinweis der Redaktion: Die Lastenräder für diesen Test wurden von der Firma Velocompany in München für Probefahrten zur Verfügung gestellt.

Illustration: Dirk Schmidt; Fotos: mauritius images, Hersteller