Family und Friends Wann sitzt man schon mal in einem Auto der Kompaktklasse (gerade noch), in dem auf den hinteren Plätzen so bequem Platz zu finden ist? Wirklich große Menschen können die Rückbank sogar noch in der Länge verschieben - das geht allerdings auf Kosten des Kofferraums. Die Sitze sind, Oro-Austattung vorausgesetzt, mit einer Kombination aus Alcantara und Leder bezogen - das macht sie robust und zu echten Körperschmeichlern. Nur etwas mehr Seitenhalt dürfte noch sein. Ansonsten: mondän herausgeputzter Innenraum, kann sich auch vor der Oper sehen lassen.
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Wunsch und Wirklichkeit Wie heißt das Ungetüm nochmal? "Blue&me" haben die Italiener die Umstandskatastrophe genannt, die auch versierte Nutzer nach fünf Minuten aufgeben lässt. Ob Navi oder Freisprechanlage fürs Mobiltelefon - all das könnte einfacher gehen (beim Scheitern half: Microsoft).
Auch bei der Gestaltung der Kopfstützen sind die Designer übers Ziel hinausgeschossen: hart, vorne schmal und sich an den Seiten nach hinten verbreiternd - da rutscht der Kopf ungewollt öfter mal ab. Wie's wohl im Ernstfall ist? Die hohe Ladekante des Kofferraums akzeptieren wir - das ist der Eleganz geschuldet.
Gut ... dass wenigstens die Italiener immer wieder die Verantwortung für ein elegantes Straßenbild übernehmen (silberne Golf-Kompakte gibt's schon genug) und Autos bauen, die das Wort Fadesse einfach nicht kennen. Aber ... Schönheit hat ihren Preis. Zwar nicht in Euro, dafür aber in nicht immer idealen Detaillösungen. Also ... ... ein Typ mit Charakter, ohne abgehoben zu sein. Wer ein Statement fürs Schöne abgeben möchte, muss zum Delta greifen.
Lancia Delta 1.4 T-Jet 16v: 88 kW (120 PS); max. Drehmoment: 206 Nm bei 5000 U/min; 0-100 km/h: 9,8 s; Vmax: 192 km/h; Testverbrauch: 7,1 l (Werksangabe: 6,6 l); Euro 4, CO2: 156 g/km; Preis: 19.990 Euro (Basis-Ausstattungslinie Argento); 22.300 Euro (Ausstattungslinie Oro)
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(sueddeutsche.de/gf)
FC Bayern nach dem verlorenen Finale
Offenbar kann Ihr Autor einen Diesel nicht von einem Benziner unterscheiden. Beim 1.4 T-Jet-Aggregat handelt es sich eben nicht, wie im Text beschrieben, um den kleinsten Diesel im Programm, sondern um den kleinsten Benziner. Lancia gibt den 1.4-T-Jet mit 6,6 Liter Durchschnittsverbauch an, ein halber Liter mehr ist vielleicht der Fahrweise des Autoren geschuldet. Ich fahre zwar keinen Lancia, aber Ungenauigkeiten wie diese führen dazu, dass solche Marken in hiesigen Breiten auch kein Land gewinnen.