Mit der Studie des Up Lite zeigt VW auf der Los Angeles Autoshow nun schon das fünfte Modell der Up-Familie. Es soll der sparsamste Viersitzer der Welt sein.
Das Klima in Wolfsburg scheint ausgezeichnet - die Up-Familie im Hause Volkswagen wächst und gedeiht. Kaum eine wichtige Automesse in den vergangenen zwei Jahren auf der nicht ein neues Familienmitglied vorgestellt wurde. Nach den Studien Up, Space Up, Space Up Blue und E-Up ist nun der nur 3,84 Meter lange VW Up Lite der Star der diesjährigen Los Angeles Autoshow.
Wenn nötig, schließt sich der Kühlergrill - auch das hilft der Aerodynamik. (© Foto: oh)
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Nur knapp unterhalb des aktuellen VW Polo dimensioniert, bietet er Platz für vier Personen. Dank umfangreicher Leichtbaumaßnahmen bringt das durchaus seriennahe Konzeptfahrzeug gerade einmal 700 Kilogramm Leergewicht auf die Waage.
Das Design kann sich sehen lassen. Keine abgefahrenen Spinnerei, sondern ein Fahrzeug, das man sich durchaus auch auf den Straßen von morgen vorstellen kann. Wer genau hinschaut, dem fallen nicht nur der aerodynamische Feinschliff und die an aktuelle Modelle angelehnten Lampenelemente, sondern auch die schmale Bauart der Studie auf. Der Kühlergrill kann sich je nach Motortemperatur und Geschwindigkeit automatisch schließen, um die Anströmung weiter zu verbessern. Der Innenraum wirkt puristisch, wohl fühlen kann man sich aber durchaus.
Angetrieben wird der neueste Up-Kömmling von einem hoch effizienten Diesel-Hybridantrieb. Auf 100 Kilometern soll der Viersitzer gerade einmal 2,44 Liter Diesel verbrauchen - vorausgesetzt, der Fahrer hat vorher den Eco-Modus eingeschaltet, der die Motorleistung auf karge 36 PS reduziert. Im Normalbetrieb stellt der Zweizylinder-Common-Rail-Diesel eine Leistung von 38 kW / 51 PS und 120 Nm maximales Drehmoment bei 1800 U/min zur Verfügung. Unterstützt wird der gerade einmal 55 Kilogramm schwere Selbstzünder von einem zehn Kilowatt starken Elektromotor, der gleichzeitig Anlasser und Lichtmaschine ersetzt.
Dieselkraftstoff eingespart wird nicht nur durch die umfangreichen Leichtbaumaßnahmen und den kombinierten Diesel- und Elektroantrieb, sondern auch durch bedarfsgerecht gesteuerte Nebenaggregate, Start-Stopp-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung.
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Konsequenz: nach und nach jedes Gramm CO2, das darüber hinaus von schlechteren Modellen ausgestoßen wird, mit mindestens 10 pro Jahr besteuern!