Die wenig glanzvolle Modellpalette aus den Zeiten der Planwirtschaft hat fast vergessen lassen, dass Škoda auch eine lange Tradition als Hersteller von luxuriösen Autos hat. Der neue Superb knüpft daran an.
Einsteigen - und sich wohlfühlen: Die neue Generation des Škoda Superb macht aus der Mittelklasse eine Luxusklasse - zu Preisen der Kompaktklasse.
Stolze Vergangenheit: Škoda auch eine lange Tradition als Hersteller von luxuriösen Autos. (© Foto: Škoda)
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Satte 4,84 Meter Länge - das ist E-Klasse-Format. Dazu ein Radstand von 2,76 Metern - Platz satt also. Kaum zu glauben, dass als Basis dafür die Plattform des VW Golf herhält. Allenfalls Basketball-Spieler werden im Superb die Frontsitze so weit nach hinten schieben müssen, wie es möglich ist - und immer noch bequem und ohne Verrenkung sitzen. Selbst dann ist auch im Fond noch so viel Platz für Beine, Füße, Knie und Ellenbogen, wie es bei der Referenz-Marke mit dem Stern keine E-, sondern frühestens die S-Klasse bietet. Die Fußstützen unter den Lehnen der Vordersitze sind nicht nur ein Marketing-Gag.
Es passt einfach alles zusammen
Mit der neuen Generation des Superb demonstriert Škoda ebenso ein gewachsenes Selbstbewusstsein. Der Namenszug Superb etwa ziert so nicht nur Heck und Seitenschweller, sondern ist auch in die Gläser der beiden Frontscheinwerfer graviert. Wer mit der komplett überarbeiteten Limousine aus dem tschechischen Mlada Boleslav unterwegs ist, kann so viel Stolz durchaus nachvollziehen: Es passt einfach alles zusammen.
Das fängt schon mit dem Äußeren an. Statt der bislang eher bieder gezeichneten Allerwelts-Scheinwerfer zieren nun dynamisch geschwungene Leuchteinheiten die Front. Und hinter dem Klarglas steckt auf Wunsch das modernste, was es im VW-Konzernregal derzeit an Lichtwerfern gibt: Der Škoda ist das erste Modell im Wolfsburger Verbund mit dem Adaptive Frontlight System (AFS).
Je nach Fahrsituation passen sich Form und Reichweite des ausgeleuchteten Bereichs an. Im Stadtverkehr etwa erweitert sich der Lichtkegel, um den Fahrbahnrand besser aufzuhellen. Auf der Autobahn schwenkt der Lichtkegel leicht nach oben und beleuchtet auch den linken Fahrstreifen. Dazu kommen Kurvenlicht und eine spezielle Einstellung, die laut Škoda bei Regen die Reflexionen der Wassertropfen reduziert.
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Abgesehen davon, das ich einen Würgreiz bekomme, wenn ich kein Wort des Tadels bei diesem LEERGEWICHT lese... ist die Behauptung, dieser Wagen würde auf Golf-Basis entstehen, schlicht falsch. Richtig ist, dass die verlängerte Golfplattform (eigentlich Octavia) verwendet wurde. Inzwischen ist dort kein Stein mehr auf dem anderen. Man könnte genausogut behaupten, dass der Superb eigentlich auf dem Ur-Käfer basiert, schliesslich hat VW früher ja mal wirklich Volkswagen gebaut;-)
DW
ist wohl eher nicht so! Die wäre auch ein bisschen klein. Bitte recherchieren Sie doch mal richtig.