Investitionen in Klimaschutz-Technologien werden auch im Mobilitätssektor Innovationsschübe auslösen. Die Unternehmensberatung McKinsey prognostiziert Kosten und Potenziale der weltweit verfügbaren Klimaschutz-Techniken für die nächsten 14 Jahre mit einer Gesamtsumme von bis zu 1,1 Billionen Euro. Eine die Industrie lebhaft beschäftigende Frage ist, welche konkreten Technologiebereiche mittelfristig am wirkungsvollsten zur Erreichung der Klimaschutzziele beitragen können.
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"Clean Moves Expo"-Schirmherr, Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, stellt klar, dass der Automobil- und Mobilitätssektor dabei einen gewichtigen Part übernehmen wird. "Der Kampf gegen den Klimawandel ist eine der wichtigsten Aufgaben, vor denen wir in diesem Jahrhundert stehen. Wir dürfen die Herausforderungen des Klimawandels allerdings nicht nur als Bedrohung sehen, sondern wir müssen die Chancen nutzen, die in einer dritten industriellen Revolution liegen, in deren Zentrum die Energie- und Ressourceneffizienz stehen. Das gilt gerade auch für den Verkehrssektor", hebt Gabriel hervor.
Bundesumweltminister Gabriel mahnt "die dritte industrielle Revolution" an
Über 55.000 Erdgasfahrzeuge rollen mittlerweile auf Deutschlands Straßen. Damit hat sich die Anzahl dieser Fahrzeuge, die ohne weitere technische Veränderungen auch mit Biogas betrieben werden können, in den letzten zwei Jahren fast verdoppelt. Der enorme Schub bei den Neuzulassungen zeigt: Erdgas und damit auch die klimaneutrale Perspektive Biogas sind heute eine ernst zu nehmende Alternative zu Benzin oder Diesel. Durch die bereits auf dem Markt etablierte Erdgastechnik sind die Zukunftsperspektiven von Biogas als Kraftstoff äußerst positiv: Biogas wird aus erneuerbaren Rohstoffen gewonnen, wie etwa Mais oder anderer Biomasse. Ein Erdgasfahrzeug kann mit dem Biogasertrag von einem Hektar Anbaufläche rund 99.600 Kilometer fahren.
Von Volkswagen waren auch "Sunfuel"-Technologien in Hannover zu sehen sein. "Die Volkswagen-Kraftstoffstrategie setzt auf eine Diversifikation der Energiequellen und nicht der Energieträger. Diversifikation der Energiequellen bedeutet, dass eine Vielzahl von unterschiedlichen Rohstoffen zur Herstellung von synthetischen Kraftstoffen dient. Volkswagen begrüßt vor allem den verstärkten Einsatz CO2-neutraler Biomasse wie Holz, Stroh und Energiepflanzen zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe", so Hartmut Heinrich, Leiter Kraftstoffentwicklung bei Volkswagen.
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(sueddeutsche.de/ar)
Retuschierte Stars
Das stimmt. Es ist auch zu befürchten, dass in Südamerika noch mehr Wald für Sojaplantagen gerodet wird. Aus Sojabohnen kann man ja über Zwischenschritte nicht nur Steaks für die Wampen des Nordens herstellen, sondern auch "Biodiesel" für deren ebenfalls übergewichtige Karossen.
Sehr zu empfehlen dagegen: www.loremo.com
Vielen Dank an Herrn Kendel für unermüdliche Beiträge zu diesem Thema.
Vor 2 Monaten fand ich über die Webseite der Stadt München eine Fahrgemeinschaft für den täglichen Weg zur Arbeit. Das funktioniert ganz wunderbar, wir wechseln uns ab, und jeder halbiert damit seine Benzinkosten. Das sind monatlich ca. 70 Euro, und grad in der Rush-Hour auch Verkehr und CO²-Emissionen.
Nachmachen!
Die Produktion von Biokraftstoffen findet größtenteil auf Ackerflächen statt, die ebensogut zum Anbau von Nahrungsmitteln geeignet sind.
Dadurch konkurriert unser Bedürfnis nach ungebremster Mobilität direkt mit dem Bedürfnis des Rests der Menschheit nach Nahrung.
Solange weltweit Menschen verhungern, sollten wir uns vielleicht eher überlegen, unsere Mobilität einzuschränken anstatt "Essen" als Kraftstoff zu verbrennen.
Zudem ist abzusehen, dass in Ländern wie Brasilien Regenwald abgeholz wird, um neue Ackerflächen für Biokraftstoffe bekommen.
Rückschau: in den zurückliegenden 80 Jahren wurden reihenweise umweltverträgliche Lösungen unterbunden und zwar durch Horden von Agenten im Dienste der Energielobbys.
Draufgegangen sind hunderttausende Umwelterfinder weltweit. Eine ganze Menge davon in der BRD. Der Umschwung kommt viel zu spät. Die Natur lässt sich nicht foppen. richard kendel