Seit 30 Jahren begeistert ein innovativer Bayer die Autowelt: Im Frühjahr 1977 startete BMW mit seinem ersten 7er-Modell in die Luxussparte.
Als sich die BMW-Verantwortlichen Anfang der 70er Jahre entschieden hatten, einen echten Konkurrenten für die übermächtige Konkurrenz aus Stuttgart zu kreieren, wussten sie, worauf man sich eingelassen hatten. Die S-Klasse war nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa und den USA der Maßstab, wenn es um das hochpreisige Luxussegment ging. Dagegen wollten die Münchner ein Luxusmodell stellen, das nicht nur gut aussah und jeglichen Luxus bot, sondern auch mit Innovationen und Fahrspaß glänzte. Denn genau hier glaubte man, die Schwachstelle im nahezu vollkommenen Sindelfinger Wohlfühlpaket entdeckt zu haben.
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4,86 Meter lang, rund 1,6 Tonnen schwer: der erste 7er von BMW (1977) (© Foto: Pressinform)
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Sein Design fiel auf
Nachdem der erste Versuch Ende der 60er Jahre mit dem BMW E3 für kaum mehr als ein schwäbisches Schmunzeln gesorgt hatte, sollte beim ersten 7er BMW alles anders werden. Die Fahrdynamik eines BMW gepaart mit Luxusausstattung, üppigen Dimensionen und dem größtmöglichen Langstreckenkomfort sollte den erhofften Erfolg bringen.
Unter dem internen Code E23 wurde der erste echte Konkurrent der Mercedes S-Klasse entwickelt. Ein bulliger Auftritt mit kraftvollen Karosserieelementen, großen Rädern, der charakteristischen Doppelniere und Doppelscheinwerfern sollten auf der Autobahn vielen Vorausfahrenden Angst machen und nicht nur in Grünwald für Applaus sorgen.
1977 feierte der 4,86 Meter lange und rund 1,6 Tonnen schwere 7er BMW seine Weltpremiere. Nicht nur das Außendesign mit dem rundlichen Heck und dem Hofmeister-Knick sorgten für Aufsehen. Während in Stuttgart bei der 116er Baureihe noch immer auf Chrom im Überfluss gesetzt wurde, ging der erste 7er BMW mit dem edlen Metall deutlich zurückhaltender an Fensterrahmen und Stoßstangen um. Stattdessen gab es versenkte Türgriffe, Kunststoffelemente, eine Motorelektronik und einen scharfen Blick, der vielen nicht mehr aus dem Sinn gehen sollte.
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Beide Auslassungszeichen im Titel sind falsch. Da lese ich gar nicht weiter.
der Kontrast. Auf der einen Seite explodierende Oelpreise und dieser noch existierende mythologische Zwiespalt der Selbstreflektion uebers Auto.
Frage mich welchen Sinn dies hier ergeben soll? Auf der einen Seite der Zeigefinger und auf der anderen Seite die Glorifizierung der Vergangenheit trotz ihrer Fehler.
Diese Zeitung steht in einem Zwiespalt mit sich und der Welt wie sie ist.
Ich hätte viel lieber eine moderne Version der Isetta! Würd ich sofort kaufen-