Gegen den Willys Wagon ist der erste Range Rover ein junger Hüpfer: Schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg kreuzte Jeep die Gene von PKW und Geländewagen und verarbeitete in der Karosserie sogar Kühlschränke. Eine Fahrt im Uropa des modernen Allradlers.
Die US-Marke Jeep feiert in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag: ein willkommener Anlass für einen Rückblick auf knorrige, geländegängige und oft wegweisende Modelle.
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Bulliges Auftreten, hoher Fahrkomfort, variabler Innenraum und Allradantrieb - diese Eigenschaften zeichnen ein modernes SUV aus. Beim Geländewagenbauer Willys-Overland, dem Schöpfer des Jeep, gab es das alles schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg.
1946 erschien der Willys Wagon, zwei Jahre später gab es das Multitalent optional mit vier angetriebenen Rädern. Jeep bewarb den Wagen als Allzweckfahrzeug und "Business Pleasure Vehicle" - ein Auto für Arbeit und Freizeit also und damit das erste SUV aller Zeiten.
Den gewöhnlichen "Station Wagons" hatte das 4,4 Meter lange Auto noch ein weiteres Merkmal voraus: Der Willys war der erste Kombi mit einer Ganzstahlkarosserie.
Normalerweise bestanden damals die Aufbauten der Kombiwagen noch aus Holz, weswegen die Autos auch "Woodies" genannt wurden. Als Reminiszenz an diese Zeiten brachten viele amerikanische Autohersteller bis in die 90er Jahre hinein Kombis mit angeklebter Holzfolie auf den Markt.
Der Auto-Boom nach dem Zweiten Weltkrieg schuf für Karosseriefirmen so viel Beschäftigung, dass der kleine Offroad-Spezialist Willys händeringend nach Zulieferern für sein neues Modell suchte.
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