Der neue Jeep Cherokee besinnt sich auf alte Tugenden, vor allem beim Aussehen. Unter dem neuen Gewand steckt im Wesentlichen die Technik des unmittelbaren Vorgängers.
Fast ist er wieder ganz der Alte, der Jeep Cherokee. Wie in den Jugendjahren zwischen 1983 und 2000 tritt der robuste Indianer wieder kantig auf, von seiner Verirrung in das Rundliche ist er total genesen. In sachlicher Eindeutigkeit empfängt uns auch das Interieur. Und die stilsicher und sauber gestalteten Elemente vermitteln ein fühlbares Empfinden von Qualität und Funktionalität.
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Kantig wie in den Anfangsjahren präsentiert sich der neue Jeep Cherokee. (© Foto: pressinform)
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Die Wiederholung früherer Erfolge auch im mittleren Europa ist damit ziemlich sicher, obwohl unter dem neuen Gewand im Wesentlichen die Technik seines unmittelbaren Vorläufers steckt.
Einer der wenigen ernsthaften Geländewagen
Der 2,8-Liter-Turbodiesel von VM aus Cento in Italien hat schon den pensionierten Kollegen sparsam angeschoben. Er tut das jetzt etwas kräftiger mit 130 kW (177 PS) Leistung, unterstützt von einem wuchtigen Drehmoment, das je nach Getriebe unterschiedlich zugeteilt wird. Auf den Sechs-Gang-Schalter werden gezügelte 410 Newtonmeter losgelassen, bei der Fünf-Gang-Automatik darf es die volle Macht von 460 Nm sein.
Die Kraftübertragung des neuen Cherokee weicht kaum von einer guten Tradition ab. Der wesentliche Fortschritt steckt in einem Verteilergetriebe, das die Kraft dem Bedarf angemessen zwischen Vorder- und Hinterachse verteilen kann. Eine Reduktion der Antriebsübersetzung im Verhältnis 2,72:1 weist den Cherokee als einen der wenigen ernsthaften Geländewagen in seiner Preisklasse aus.
Das Fahrwerk lässt die gleichen Gene erkennen. Die einzeln aufgehängten Vorderräder folgen doppelten Querlenkern. Die beiden Hinterräder vereint eine Starrachse, die von vier Längslenkern und dem quer eingebauten Panhardstab in klassischer Geländewagen-Manier korrekt geführt wird.
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