Jahresausblick 2009 Einfach durchstarten
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Es kann schon sein, dass das Auto-Jahr 2009 katastrophal starten wird - aber einige Anzeichen deuten doch darauf hin, dass es bald wieder bergauf gehen könnte. Neun Anmerkungen.
1. Porsche
Jahresausblick 2009 Einfach durchstarten
Die Spötter waren schnell zur Stelle: Der Zuffenhausener Hersteller Porsche sei doch nur noch ein Hedgefonds mit angeschlossener Autoproduktion, hieß es hämisch, als Porsche 2008 erneut mehr Gewinn als Umsatz machte. Und dann brach auch noch der Absatz ein - wie bei so vielen Autoherstellern.
Bei Porsche könnte man aber sagen: erwartungsgemäß. Denn es blieb fast unbemerkt, dass Porsche einfach seine ganze Modellpalette renoviert hat.
Der neue 911 ist gerade auf den Markt gekommen, auch als Cabrio- und als Targa-Version, das Einstiegsmodell Boxster wurde gründlich überarbeitet, und demnächst kommt der neue Cayman. Mit dem viersitzigen Panamera hat Porsche zudem seit langen Jahren erstmals wieder ein neues Modell am Start - auch wenn die zwei Tonnen schwere Wuchtbrumme nicht mehr so recht in die Zeit passen will. Und nicht zu vergessen: Der so oft angefeindete Cayenne bekommt einen sparsamen Dieselmotor verpasst.
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Modellwechsel, und das ist nichts Neues, bedeuten für eine gewisse Zeit immer einen Absatzeinbruch: Das alte Auto will so recht niemand mehr - und das neue steht noch nicht bei den Händlern.
So gesehen müsste es mit dem bestverdienenden Autohersteller Deutschlands eigentlich bald wieder aufwärtsgehen.
2. Elektroautos 1
Es ist ein Kreuz: "Kommt nicht vor 2012", "haben wir nächstes Jahr geplant" oder "wir sind noch in der Erprobung" heißt es bei den Herstellern meist, wenn es um verbrauchsärmere, richtig sparsame oder gar elektrisch angetriebene Autos geht.
Allerorten ist vom Eletroantrieb die Rede - er scheint sich als die nächstliegende und am schnellsten zu realisierende Möglichkeit eines alternativen Antriebs herauszukristallisieren. Aber nur Smart und Mini haben, um Erfahrungen zu sammeln, Flotten-Großversuche gestartet - in Berlin, London und in den USA. Von einer Serienfertigung sind die Hersteller aber noch genauso weit entfernt wie die an alternativen Antrieben Interessierten vom Gang in den Showroom des Händlers.
Die Gründe? Eine Reihe von Komponenten ist noch nicht reif für die Serienfertigung, der Wirkungsgrad der Elektromotoren ist nicht ausreichend, und wegen der geringen Speicherdichte bei den Batterien braucht man immer noch schwere Akkus, um wirklich fahren zu können - meist wiegen sie rund 200 Kilogramm und erlauben nur eine vergleichsweise bescheidene Reichweite. Zudem altern Batterien wegen der manchmal notwendig werdenden Leistungssprünge immer noch zu sehr.
Auch wenn das Fahren mit Strom durchaus sexy ist - wir müssen weiter warten.