Der erste Hochgeschwindigkeitszug startete vor 20 Jahren. Heute sind die ICEs von den Schienen nicht mehr wegzudenken.
Weiß-rot, windschnittig und schnell. Sehr schnell. So könnte man das Geburtstagskind am besten beschreiben. An diesem Donnerstag wird der ICE 20 Jahre alt.
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Es war ein kühler, windiger Sonntagmorgen, als am 2. Juni 1991 um exakt 5.53 Uhr im Bahnhof Hamburg-Altona das Ausfahrtsignal für den ersten ICE, den ICE 593 "Münchner Kindl", auf Grün sprang. Für die Bahn war das der Aufbruch ins Zeitalter der Hochgeschwindigkeit. Zehn Jahre nach den Franzosen, 27 Jahre nach den Japanern - und trotzdem eine Erfolgsgeschichte.
Im Jahr 1992 reisten zehn Millionen Menschen mit einem ICE, inzwischen sind es jährlich 78 Millionen. Täglich setzen sich mehr als 210.000 Fahrgäste in einen der mittlerweile 252 Hochgeschwindigkeitszüge der Bahn.
Dabei kostete eine Fahrt mit dem ICE von Anfang an deutlich mehr als andere Fahrten. Pro Strecke wird ein Zuschlag fällig, der vom Umfang des Zeitgewinns abhängt. Doch die Fahrgäste nehmen das in Kauf, zum Teil sicher auch notgedrungen, denn im Laufe der Jahre hat die Bahn diverse günstigere IC-Verbindungen aus dem Programm genommen.
Bahnchef Rüdiger Grube spricht von der "Generation ICE", die sich etabliert habe. Damit meint er Menschen, die die Vorzüge von schnellen Bahnverbindungen mittlerweile so sehr zu schätzen wissen, dass sie sich lieber in einen Zug setzen als ins Flugzeug.
Die Flugverbindung zwischen Frankfurt und Köln beispielsweise ist überflüssig geworden, seit der Zug zwischen beiden Hauptbahnhöfen nur noch gut eine Stunde benötigt. Auch zwischen Hamburg und Berlin wurde der Linienflugverkehr eingestellt.
"Der Start der ICE-Züge war ein großer Fortschritt für den deutschen Fernverkehr", sagt Holger Krawinkel, Bahn-Experte beim Bundesverband der Verbraucherzentralen. Und allen Pannen zum Trotz, die es zuletzt gegeben hat: "Die Qualität im Fernverkehr hat sich damit deutlich verbessert", sagt der Verbraucherschützer.
Er ist allerdings überzeugt, dass noch weitaus mehr Menschen vom Auto oder Flugzeug wegzubringen wären, "wenn es nur mehr attraktive Verbindungen gäbe". So könne man beispielsweise heute von Paris nach Marseille in weniger als drei Stunden fahren.
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aber diese ständigen Probleme mit Klimaanlagen und Toiletten. Und im Bordrestaurant funktioniert auch immer etwas nicht (sehr beliebt: die Kaffeemaschine). Dazu noch die häufige Überbuchung, gerne auch in der ersten Klasse, auf so 'selten' genutzen Strecken wie Köln-Frankfurt-München am Freitag.
Ansonsten hat Martin natürlich mit seiner Aussage zum Großraum...... Recht. Fazit: Schnell ist er, aber Spass macht das fahren mit dem ICE nicht.
Der gute alte D-Zug hatte seine Abteile für 6 Personen, das Reisen war schön und unterhaltsam, man konnte die Fenster öffnen, den Lautsprecher ausstellen, die Vorhänge zuziehen, die Sitze zusammenschieben und drauf schlafen, ... echt schönes Reisen!
Dann gab es diese Viehwag... äh... Großraumviehwag... äh... "Großraumwagen" und das reisen wurde grauenhaft: schlechteste Luft, alle reden und schreien wild durcheinander, der Lautsprecher brüllt irgendwelchen Mist ins Ohr der Fahrgäste, fünf Handys klingeln, keine ruhe mehr, keine Vorhänge, die man zuziehen kann, keine Sitze, die man zusammenschieben kann, keinen persönlichen Bereich mehr, ... schrecklich, grauenhaft, eben echte Viehwagen!
Da fahre ich lieber Auto!
bezahlbar.
Das Grausamste an allem ist das Deutsche-Bahn-Englisch.
Eine Fahrt von Berlin nach München bedeutet 20 mal "Sank ju vo trevelin wis Deutsche Bahn". anhören zu müssen, und dann auch noch regional eingefärbt, ab Würzburg dann in Oberbayerisch, vorher meistens in friesisch.
Dann die ständigen Störungsmeldung per Lautsprecher, beliebt ist "Personen auf der Schiene" - auch wenn es wieder eine Bahn-interne Störung ist. Diese Mitteilungssucht der "Zugbegleiter".
Nervig.
Dann die ständigen Handy-Gespräche - nee: Der gute alte D-Zug war so schlecht nicht.
Ich hatte damals nicht den Eindruck, dass man nicht zügig durch die Alt-BRD fuhr.
Der ICE hat nicht viel verbessert,
dann forschen sie doch mal wie es sich verhält wenn sie mit dem flugzeug reisen.
was sich fluggesellschaften im umgang mit ihren kunden ist um ein vielfaches schlimmer als eine s-bahn früher nehmen zu müssen (wobei ich eh nicht verstehe warum das so ist - finden sie das gleis nicht oder was kostet sie so viel zeit? und warum ist da der ICE dran schuld?)
Paging