Jetzt also doch: Jaguar steigt in den elitären Kreis der Supersportwagen ein - die Konzeptstudie C-X75 wird Realität. Statt Turbinenkraft gibt es aber einen spektakulären Powerhybrid. Und einen stolzen Preis.
Lamborghini, Ferrari und Porsche müssen sich warm anziehen. Jaguar pustet mit Tata-Odem seine Backen auf und bläst kraftvoll zum Angriff: Die Briten lassen ihre Aufsehen erregende Paris-Studie des C-X75 Realität werden. Gemeinsam mit der Motorsportfirma Willams-F1 wird eine limitierte Auflage von 250 Fahrzeugen gebaut.
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Hatte das Messemodell bei seinen Auftritten in Paris und Los Angeles nicht nur durch beeindruckendes Design, sondern auch durch Turbinentechnik für Aufsehen gesorgt, so wird das Serienfahrzeug von einem aufgeladenen Benziner und zwei Elektromotoren angetrieben, die ihre üppige Leistung an alle vier Räder abgeben.
"Nie zuvor hat der Konzern so ein weitreichendes, Aufsehen erregendes Fahrzeugprogramm auf die Beine gestellt", sagt Carl-Peter Forster, CEO von Tata Motors. Schon die Studie des Jaguar C-X75 ließ Sportwagenfans mit 330 km/h Spitze, 900 Kilometern Reichweite und nahezu 790 PS Systemleistung von einer entfernten Galaxie träumen.
Den Spurt 0 auf Tempo 100 schafft der hybride Supersportler in rund drei Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit soll bei über 320 km/h liegen. Noch Aufsehen erregender ist der angegebene Durchschnittsverbrauch: 3,8 Liter entsprechen 99 Gramm CO2 pro Kilometern. Die elektrische Reichweite des Hybrid-Boliden soll bei bis zu 50 Kilometern liegen.
Damit tritt der Jaguar C-X75 direkt gegen den Porsche 918 Spyder an, der als Supersportler mit Elektromodul ebenfalls in Serie geht. Der Stuttgarter wird allerdings von einem 500 PS starken Achtzylinder befeuert, den zwei 218 PS starken Elektromotoren unterstützen. Hinter der Fahrgastzelle des Jaguar C-X75 arbeitet dagegen ein aufgeladener Vierzylinder. Hinzu kommt an jeder Antriebsachse ein leistungsstarker Elektromotor.
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wenn man im übrigen von einer durchschnittlichen inflation von 2 % p.a. ausgeht und das ganze in euro umrechnet kommt man bei 1.000.000 DM damals, bei nicht ganz 750.000 euro raus. korrigieren Sie mich wenn ich falsch liege aber soweit ich weiß bekommt man dafür kein aktuelles bugattimodel
recherchieren, z.b. auf der herstellerhomepage. die geben einen 4 zylindermotor als anvisiertes triebwerk an. außerdem widerspricht es keineswegs der aussage forsters wenn Sie ganz richtig die vorzüge des xj220 aufzählen, schließlich spricht er nicht von einem V12-experiment, sondern von einem "fahrzeugprogramm", mit dem das unternehmen technologisch eine neue (Firmeninterne?) stufe erreichen will. der xj220 ist, so sehe ich persönlich das, im lichte der aufstrebenden japanischen automobilindustrie zu sehen, die den europäern ab ende der 80er jahre (auch technisch!) den schneid abkaufte (siehe u.A. porsche 959). da musste man in england nachlegen um wenigstens in der gruppe der supersportler noch vertreten uz sein. außerdem dürfte ford sehr daran interessiert gewesen sein einen großmotorigen sportler auf dem europäischen markt zu etablieren, liegen die neuzulassungszahlen amerikanischer sportler doch deutlich unter denen (europäisch-) einheimischer modelle.
IMO kann man beiden fahrzeuge nur schwer miteinander vergleichen.
besten gruß
"Nie zuvor hat der Konzern so ein weitreichendes, Aufsehen erregendes Fahrzeugprogramm auf die Beine gestellt"
Herr Forster:
Jaguar baute vor nicht ganz 20 Jahren den XJ220, zusammen mit TWR. Kostete damals gut eine Million, ungefähr das, was heute ein Bugatti kosten würde.
Das Auto war mit über 540 PS (aus 3.5 Litern Hubraum) äusserst gut motorisiert und nimmt es nach wie vor mit aktuellen Supersportwagen auf; der Wagen wiegt nicht mal 1.5 Tonnen, etwa das, was ein Porsche 918 auf die Waage bringt, oder der Rennwagen DBR9 von Aston Martin.
Und der XJ220 war über 340km/h schnell..... (manche sprechen von knappen 380km/h).
Wenn man schon CEO von einem Konzern ist, sollte man dessen Geschichte kennen.
Forster ist drauf und dran, die britischen Automarken vollends zu zerstören und das nur, weil Mister Forster nun finanzoptimiert arbeiten muss:
Beim Range Rover gibt's jetzt statt Vollausstattung eine Aufpreisliste wie man es nur von Deutschen Herstellern kennt.
Und selbstverständlich bastelt man bei C-X75 mit dem herkömmlichen Uralt-V8 (XK, XJ, XF, Range Rover), von Jaguar herum, statt Turbinen. Als Plattform dient der XK, wie gehabt. Etwas Karbon rundum inkl. Aerodynamik (das kommt dann aus den heiligen Hallen von Williams).
Der C-X75 ist ein rein kostenoptimierter Firlefanz. Etwa wie VW aus einem VW Phaeton einen Bentley macht.