Bei Pannen oder Unfällen gilt es vor allem, das Auto richtig abzusichern. Zu beachten ist auch: Wenigstens der Fahrer sollte eine Warnweste tragen.
Es ist bodenloser Leichtsinn, passiert aber immer wieder: Nach einer Panne wird das Warndreieck nur ein paar Schritte entfernt vom Fahrzeugheck aufgestellt - lebensgefährlich.
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Denn angesichts des Tempos auf Autobahnen oder Bundesstraßen muss das Warndreieck mindestens 100 Meter entfernt stehen, damit der nachkommende Verkehr überhaupt noch eine Chance hat, zu reagieren und langsamer zu werden.
Die wichtigste Regel, wenn das Auto streikt: Sicherheit geht vor. Es gilt also immer zu versuchen, eine Pannenbucht oder gar einen Parkplatz zu erreichen.
Auf Kinder achten
Beim Zwangshalt auf dem Randstreifen oder gar auf der Fahrbahn nicht zum Verkehr hin aussteigen, vor allem auf Kinder achten und den Familienhund vor dem Aussteigen an die Leine nehmen. Der sicherste Platz im Ernstfall findet sich nicht in der Nähe des Autos, sondern deutlich hinter der Leitplanke.
Sind alle Passagiere in Sicherheit, muss das Warndreieck aufgestellt werden, bei Dunkelheit ist ein weiteres Warnlicht zusätzlich zur Warnblinkanlage des Autos hilfreich.
Um rechtzeitig erkannt zu werden, sollte wenigstens der Fahrer eine Warnweste tragen - in etlichen europäischen Ländern ist das bereits Pflicht.
Hilfe kann man über die Notrufsäulen oder per Handy holen; Pfeile auf den Randpfosten weisen den Weg zur nächsten Säule. Und steht das Auto an einer besonders riskanten Stelle, zum Beispiel hinter einer Kurve, sollte über den Notruf die Polizei verständigt werden.
(SZ vom 16.08.2006)
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