Dafür kann er sich sein persönliches Wunschauto zusammenbasteln: 12 Lackierungen stehen zur Auswahl, 14 Farben fürs Interieur, 7 Felgen und auf Wunsch sogar 19 verschiedene Aufkleber für die Karosserie. Der Cinquecento ist ein ähnlicher Tausendsassa wie der Mini: Rein rechnerisch gibt es 500.000 mögliche Kombinationen. Bei einem geplanten Volumen von 120.000 Autos pro Jahr könnte die polnische Fiat-Fabrik theoretisch mehr als vier Jahre lang Cinquecentos bauen, ohne dass auch nur einmal zwei identische Autos vom Band rollen.

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Wir warten auch auf ein Cabrio!

Und der Knuddel-Fiat wird nur der Anfang einer ganzen Serie sein. Das Cabrio und die Kombiversion - die gab es beim originalen Fiat 500 unter dem Namen "Giardiniera" - sind zwar noch nicht offiziell bestätigt, aber Manfred Kantner macht Hoffnung: "Wir sind da sehr optimistisch."

Bei uns geht es erst mal weiter Richtung Bundeskanzler(innen)amt. Wir postieren uns neben einer Schlange schwarzer Limousinen mit Blaulicht, die vor dem Amt auf Politiker wartet. Einer der Chauffeure blickt uns etwas skeptisch an, macht aber keine Anstalten, den Kleinen zu verscheuchen. Während wir uns überlegen, ob Herr Beck und Herr Gabriel wohl auf die Fiat-Rückbank passen würden - wir tippen auf nein, denn schon für schlanke Erwachsene wird es dort ziemlich eng - wird die Zeit knapp. Wir müssen den Fiat wieder abgeben. Nicht ohne die Gewissheit, dass diesem Auto trotz seiner kleinen Schwächen eine große Zukunft bevorsteht.

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  1. Kieck ma, der Kleene!
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(sueddeutsche.de/Pressinform)