Porsche schlägt mit dem neuen 911er Turbo gleich doppelt auf: Auf der IAA präsentieren die Zuffenhausener ihren Spitzen-Sportler gleich als Coupé und als Cabrio.
Zum ersten Mal in der 35-jährigen Geschichte des Porsche 911 Turbo haben die Stuttgarter das Triebwerk der nun 7. Generation von Grund auf neu entwickelt. Die 368 kW / 500 PS Leistung (20 PS mehr als bisher) aus dem 3,8-Liter-Sechszylinder stammen nicht nur vom hauseigenen Turbolader mit variabler Turbinengeometrie. Die Ingenieure haben nun auch dem Turbo-Motor eine Benzindirekteinspritzung verpasst, als Option gibt es auch das siebenstufige Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) an, das schon in der "normalen" 911er-Baureihe für exzellente Fahrwerte und gleichzeitig erstaunliche Benzineinsparungen sorgt.
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Nicht ganz oval: die neuen Auspufftöpfe des neuen Porsche 911 Turbo (© Foto: oh)
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Bei Fahrzeugen mit Doppelkupplungsgetriebe bietet Porsche als Alternative zum Serienlenkrad mit den Gangwahl-Tasten nun endlich auch ein Dreispeichen-Lenkrad mit Schalt-Paddles an. Die beiden Wippen sind fest links und rechts am Lenkrad montiert: rechts wird hoch, links runter geschaltet. In Verbindung mit dem optional bestellbaren Sport-Chrono-Paket-Turbo gibt es auf dem Lenkrad zudem integrierte Anzeigen für die Launch Control sowie für den Sport-/Sport Plus-Modus.
Die Kombination von Getriebe und Direkteinspritzung, schwärmen die Marketingleute bei Porsche, "ermöglicht ein neues Niveau an Effizienz, Agilität, Ansprechverhalten und Fahrleistungen".
Laut Porsche begnügt sich der neue Turbo-Boxer je nach Konfiguration des Fahrzeugs mit einem Normverbrauch von 11,4 bis 11,7 Liter SuperPlus auf 100 km. Das entspricht beim CO2-Ausstoß einer Einsparung von knapp 18 Prozent, beim Verbrauch von rund elf Prozent gegenüber dem Vorgänger. Und Euro 5 ist auch noch drin.
Angesichts der Bedeutung des US-Marktes für Porsche weist der Hersteller auch darauf hin, dass der Turbo die Verbrauchsgrenzwerte der "Gas Guzzler Tax" deutlich unterschreite - besonders durstige Autos werden in den Staaten mit dieser Säufer-Steuer bestraft.
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Ihnen sei (um Glaubwürdig zu sein) angeraten, ausschließlich zu Fuss unterwegs zu sein!
Denn Flieger, Busse und Bahnen verpesten, bei Herstellung und Betrieb, auch die Umwelt!
Die neue Form gefällt mir eben nicht!
Wichtiger als der Wirkungsgrad ist der absolute CO2 Ausstoß. Die Herren Ingenieure könnten ja 120PS mit 12:4 = 3 Litern konstruieren - wie wäre es damit?
Mit den 120 PS und 5 Litern transportiere ich 5 Leute und jede Menge Gepäck. Wirkungsgrad nicht nach sinnlosen PS sondern nach der Fähigkeit ausreichend Nutzlast ausreichend schnell und sicher zu transportieren definiert* - dann hat jeder Porsche einen jämmerlichen Wirkungsgrad.
* das ist der Sinn eines Fahrzeug, Protzen ist NICHT der Sinn eines Fahrzeugs.
Tja, die einen schaffen 120PS mit 5l, die anderen 500PS mit 12l. Aber die Letzteren dürfen sich ob des Verbrauchs angiften lassen....
Man merke, erzielst du einen hohen Wirkungsgrad, und nichts anderes ist es, bist du offenbar umweltschädlicher unterwegs, als wenn du einen niedrigeren Wirkungsgrad erzielst, dafür aber halt weniger brauchst.
...hätte ich beinahe nicht erkannt. Sieht ja in etwa so aus wie der alte und der davor und....
Man kann ja von Porsche nicht verlangen mit der Tradition zu brechen. Aber ein kleines Bisschen mehr Mut zu etwas moderneren Formen; nur ein winzig kleines Bisschen.
Den Verbrauch finde ich ganz okay, in Anbetracht der Leistung. Und auch sonst lässt Porsche auf der technischen Seite nichts anbrennen. Modernste Ingenieurskunst vom feinsten, aber leider auch vom teuersten.
Paging