Von Von Susanne Kilimann

Teil 4 unseres IAA-Überblicks: von Opel bis SsangYong.

Chevrolets Konzernmutter Opel setzt ebenfalls auf flotte Kleinwagen. Zum einen ist da der neue Agila. Das Design des City-Flitzers ist rundlicher, frecher und dynamischer geworden - außerdem ist er 20 Zentimeter gewachsen. Das sparsamste der neuen Agila-Aggregate ist der von GM entwickelte 1,3-Liter-Common-Rail-Turbodiesel, der bereits im Corsa und im Astra zum Einsatz kommt. Im Agila soll er sich mit knapp fünf Litern Kraftstoff pro 100 Kilometer begnügen. Bei den Benzinern hat Joint-Venture-Partner Suzuki mit zwei völlig neu entwickelten Antrieben seinen Beitrag geleistet. Basismotor ist der knapp einen Liter große Dreizylinder mit 48 kW/65 PS. Im kommenden Frühjahr geht der neue Baby-Opel an den Start - zeitgleich mit dem Zwillingsbruder "Splash" - so heißt der baugleiche Kleinwagen von Suzuki.

Suzuki Splash- der Zwilling des neuen Opel Agila. (© Foto: Hersteller)

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Der neue Corsa GSi schließt die Lücke zwischen dem 125 PS starken Corsa Sport 1.7 CDTI und dem Power-Corsa OPC mit 192 PS. Der GSi lässt 150 Pferdchen unter der Haube traben. Sein 1,6-Liter Turbo-Aggregat beschleunigt ihn in 8,1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und auf 210 km/h maximal. Den Durchschnittsverbrauch beziffern die Rüsselsheimer mit 7,9 Liter Super pro 100 Kilometer. 17-Zoll-Räder, tiefergelegtes Fahrwerk, Front- und Heckspoiler sowie Sportsitze sorgen serienmäßig für den extrasportlichen Touch.

Dass man auch anders kann, soll das verbrauchsarme Corsa Hybrid-Konzept zeigen: Mit einem Durchschnittsverbrauch von unter 3,75 Litern Diesel pro 100 Kilometer und 99 Gramm CO2-Ausstoß je Kilometer nutzt es innovative Technik mit Starter-Generator und Stopp/Start-Automatik. Auch die Studie eines für den Betrieb mit einem Bioethanol/Benzin-Mix konzipierten 2,0-Liter-Turbomotors im Vectra Flexpower wird auf der IAA erstmals gezeigt.

Bei Peugeot hat der neue 308 den Spitzenplatz auf der Frankfurter Bühne. Der neue Golf-Herausforderer rollt bereits Ende September auf den deutschen Markt - als Drei- und Fünftürer. Die Franzosen haben drei Benziner und drei Dieselmotoren für ihn parat. Kleinstes Benzin-Triebwerk ist ein 1,4-Liter-Aggregat mit 90 PS, stärkster Benziner ein 1,6 Liter Turbo mit 150 PS. Neben den Serienmodellen stellt Peugeot drei 308er Concept-Cars vor. Eines davon ist der 308 RC Z - ein extraleichtes Coupé mit Stufenheck. Unter der Haube schnurrt ein 1,6 Liter-THP-Motor, aus der gemeinsam mit BMW entwickelten Motorenpalette. Durch eine spezielle Kalibrierung bringt das Aggregats im RC Z deutlich mehr Leistung: 218 statt 175 PS.

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