Von Von Sebastian Viehmann

Die Kleinsten sind diesmal die Größten. Vor allem aus Fernost drängen viele Klein- und Kleinstwagen auf den europäischen Markt.

Wer hat den größten? Mercedes, Maybach, Rolls Royce? Von wegen - Fiat darf für sich beanspruchen, das eindeutig größte Auto auf der IAA 2007 stehen zu haben.

Fünf Meter hoch und doch einer der Kleinsten auf der Messe: der Fiat 500. (© Foto: AP)

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Ein rund fünf Meter hoher Cinquecento dominiert den Messestand der Italiener und dient als Kirmesattraktion. Auf Schienen fahren viele bunte Fiat 500 um den innen hohlen Riesen-Fiat herum und wie bei einer Geisterbahn mitten hinein. Das Mega-Knuddelchen ist ein schönes Bild für einen Trend dieser IAA: Die Kleinsten werden die Größten sein. Fiat jedenfalls hat so viele Vorbestellungen für den neuen 500, das die Italiener mit dem Produzieren kaum nachkommen.

Weniger knuddelig, aber ebenfalls Erfolg versprechend ist das baugleiche Duo Suzuki Splash/Opel Agila. Suzuki war federführend bei dieser Entwicklungs-Ehe. Der viertürige Splash ist mit 3,72 Metern Länge ein Stückchen kürzer als der zweitürige Suzuki Swift. Unter der Haube werkeln wie beim Opel Agila zwei Benzinmotoren mit 65 beziehungsweise 86 PS oder ein Dieselmotörchen mit 75 Pferdestärken. Beim Preis will Suzuki die 10.000 Euro-Latte nicht reißen.

Im Innenraum versprüht der Splash trotz zweifarbiger Polster leider eine Menge Plastik-Charme. Dafür gibt es kleine, aber viele und praktische Ablagen. Die von einer silbernen Leiste eingerahmte Mittelkonsole mit dem erhöhten Schaltknüppel ist sehr gelungen, der aufs Armaturenbrett gepflanzte Drehzahlmesser sorgt für eine Portion Smart-Ambiente.

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