Es ist das wohl kleinste Hybridfahrzeug der Welt: Das Pedelec fährt mit einer Mischung aus Elektroantrieb und Muskelkraft. Eine prima Kombination - wenn nur der Preis nicht wäre.
Der Halbstarke auf seinem knatternden Mofa staunt nicht schlecht, als unser Fahrrad beim Ampelspurt locker an ihm vorbeizieht. Doch was scheinbar an der guten Konstitution des Velo-Piloten liegt, darf sich in Wahrheit der 250 Watt starke Elektromotor des Tourenrades Flyer T-Serie auf die Fahnen schreiben. Bei jedem Tritt hilft der Motor kräftig mit und macht das schnelle Radeln selbst für Untrainierte spielend leicht.
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Pedelec Flyer: ein Fahrrad mit Elektromotor. Pedelec steht für "Pedal Electric Cycle". (© Foto: Pressinform)
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1 kWh Strom für 100 Kilometer
Ein Sensor im Tretlager misst die Stärke und Geschwindigkeit, mit der sich die Kurbel dreht, und berechnet die passende Portion Elektro-Power zur Unterstützung. Ein rein elektrisches Fahren ist nicht möglich. Wie stark der Motor beim Treten helfen soll, kann man beim Flyer per Knopfdruck in drei Stufen einstellen. Die Gänge wechselt man mit einer 8-Gang-Nabenschaltung.
Am angenehmsten ist die Unterstützung natürlich, wenn es bergauf geht. Doch auch auf ebener Strecke macht der elektrische Extra-Kick des Pedelec - die Abkürzung steht für Pedal Electric Cycle - richtig Laune. Der Flyer verbraucht pro 100 Kilometer im Schnitt 1 kWh Strom. Das entspricht etwa der Energiemenge, die man für drei Minuten Duschen mit warmem Wasser benötigt.
Die Reichweite beträgt zwischen 30 und 80 Kilometern, je nachdem, wie sehr der Motor belastet wird und wie das Gelände beschaffen ist. Bei einer Radtour durchs Gebirge muss man natürlich früher den Akku wechseln. Oder einfach mit reiner Muskelkraft weiter fahren.
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