Hunderttausende rufen bei der Hotline zur Auto-Abwrackprämie an - doch der Großteil der Interessierten dringt nicht zu den Experten durch.
Die neue Auto-Abwrackprämie stößt auf riesiges Interesse der Verbraucher. Bei der Hotline des zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) laufen seit Tagen die Telefone heiß. So wählten am Montag etwa 270.000 Anrufer die Nummer, am Dienstag zählte der Computer rund 150.000 Anrufversuche, berichtete das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag auf Anfrage.
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Die Autobranche hofft auf die Abwrackprämie - doch der Großteil der Interessierten dringt nicht zu den Experten durch: Die Hotline ist überlastet. (© Foto: dpa)
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Der Großteil der Anrufer kommt nicht zu den Experten durch, die wegen des Ansturms völlig überlastet sind. Alle Informationen rund um die Abwrackprämie von 2500 Euro, die beim Verschrotten des Gebrauchten und dem Kauf eines Neuwagens gezahlt wird, sind auch im Internet unter www.bafa.de nachzulesen. Die Antragsunterlagen sollen ab 27. Januar von der Internetseite heruntergeladen werden können.
Die Bearbeitung erfolgt nach Reihenfolge des Auftragseingangs beim BAFA. "Angesicht des großen Programmvolumens besteht für die kommenden Wochen nicht die Gefahr, dass die Mittel bis zur Entscheidung des Bundeskabinetts am 27. Januar 2009 erschöpft sind", teilt das Bundesamt mit. Rein rechnerisch reichen die vom Bund bereitgestellten 1,5 Milliarden Euro für bis zu 600.000 Anträge. Es gilt das Prinzip "So lange der Vorrat reicht".
Die Telefon-Hotline sollte unter der Nummer 06196/908470 erreichbar sein.
- Abwrackprämie Starke Nachfrage bei Autohändlern 21.01.2009
- Bei Neuwagenkauf Abwrackprämie sofort 14.01.2009
(sueddeutsche.de/dpa/gf)
Jetzt mal nachgedacht: dass 2.500 Euro (für diejenigen, die noch in Maak denken "das sind ja 5.000 Maak !"), dass dieses Geld begehrt sein würde, wen wundert denn das?
Jeder nörgelt ja derzeit an dem Konjunkturpaket herum. Und alle die meckern, wissen auf jeden Fall, wie man es besser macht, aber keiner weiß, wie tief und lang diese Krise dauern kann. Jeder will "seine guten Vorschläge, die im Übrigen den Murks der anderen verbesserne sollen", durchgesetzt wissen, zur Überbrückung bis es besser wird. Doch Halt! Muss man, wenn man eine Brücke bauen will, nicht zunächst einmal wissen, welche Strecke und vor allem WAS man überbrücken will?
Alle Maßnahmen und auch die Abwrackprämie, sind lediglich dem Umstand geschuldet, dass man ja irgendwas machen muss, damit es besser wird.
Schauen wir uns diese ´mal an. Die deutsche Automobilindustrie ist nicht nur eine Schlüsselbranche, an der in der Folge nahezu alles in D dranhängt, sie ist auch zu 70% exportabhängig. Da halten wir nun kurz inne.
7 von 10 Autos setzt sie im (benachbarten) Ausland ab. 3 von 10 in D.
2.500 Euro bekommt ein Käufer in D, wenn er in D ein Auto verschrottet - gem. den Bedingungen. Das heißt: 3 von 10 (im günstigen Fall 5:10 Autos, das wäre ein Plus von +67%), die für D produziert werden sollen, werden hergestellt. Das bedeutet auch, die Gesamtproduktion der dt. Automobilindustrie noch die Hälfte der/des VJ beträgt.
1. Frage: ist dann die Krise überbrückt?
2. Frage: wenn sie das nicht ist, muss dann weiter, wieder gefördert werden?
3. Frage: wenn wir das Ziel (zurück zu 100% Produktion) nicht mit der Abwrackprämie schaffen, schaffen wir es dann mit der Steuersenkung á la FDPee ??
Also: wenn die Verbraucher/Konsumenten, in den Ländern, in die wir unsere Autos liefen, nicht "angereizt" werden, geht die Abwrackprämie an (wohlmöglich) 70% des Möglichen in diesem Bereich vorbei. Ob das hilft? Und ob es "besser hilft", wenn wir die Steuern dafür senken?
Präsi