Mit der neuen CB 1000 R will Honda in der Klasse der Naked Bikes ganz vorne mitfahren.
Naked Bikes mit großem Hubraum zählen zu den Bestsellern - sie sind nicht ganz so extrem wie Superbikes, bieten aber dennoch genügend Leistung, um das Blut in Wallung zu bringen. Außerdem zeigen sie ihre technischen Feinheiten offen und verstecken sie nicht unter windschlüpfrigen Verkleidungen. Und obendrein bieten sie den Ingenieuren die Chance, dem Bike ein eigenes, unverwechselbares Gesicht zu geben.
Adrenalinstoß: 124 PS und eine für diese Klasse hohe Sitzposition - die neue CB 1000 R (© Foto: Honda)
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Kompakter Reihenvierzylinder
Etwas Besonderes sollte auch die neuen Honda CB 1000 R werden; die Techniker wollten sich nicht einfach damit zufriedengeben, die bereits 2002 vorgestellte Hornet 900 an aktuelle Hubraumvolumina und Fahrleistungen anzupassen.
Ziel war ein Motorrad mit sehr aggressiver Naked-Optik, drehmomentstarker Motorleistung und bestechendem Handling. Herausgekommen sei "ein wirklich eigenständiges Motorrad, ein völlig neues Performance-Naked-Bike", wie Projektleiter Tetsuy Kudoh blumig erläutert. Das ist der Mann, der auch für die legendären Honda-Modelle VFR, RC 30 und CB 1300 verantwortlich war.
Schon optisch unterscheidet sich die Tausender deutlich von der alten 900er Hornet, denn: So kompakt hat sich noch kein Reihenvierzylinder präsentiert. Wesentlich dazu tragen die elegante Einarmschwinge und die in dieser Klasse stolze Sitzhöhe von 82,5 Zentimeter bei.
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Umweltstiftung WWF in der Kritik
... ein tiefer Griff in die Altteilekiste, vom SZ-Redakteur sprachlich aufgepeppt, als handele es sich um die heißeste Neuentwicklung seit geschnitten Brot.
... um wieder mal Friedrich Luft zu zitieren. Zum Glück haben die Japaner auch noch Motorräder im Programm, die nicht wie aus dem Bionicle-Baukasten zusammengesetzt aussehen.