Die Lkw-Maut auf deutschen Autobahnen soll deutlich steigen - um rund 25 Prozent. Das könnte viele Preissteigerungen zur Folge haben.
Spediteure sollen für schwere Lkw auf deutschen Autobahnen ab dem nächsten Jahr deutlich mehr zahlen. Die Gebühr soll nach dem Willen der Bundesregierung um gut ein Viertel steigen und damit noch stärker als zuletzt geplant. Statt wie bisher durchschnittlich 13,5 Cent pro Kilometer sind dann rund 17 Cent fällig, war von mehreren Stellen aus Regierungskreisen zu erfahren. Für den Bund bedeute dies Mehreinnahmen von rund 800 Millionen Euro, die in den Verkehrshaushalt fließen und überwiegend für den Straßenbau verwendet werden sollen.
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Für die Bundesbürger könnte dies für viele Produkte Preissteigerungen bedeuten, da die Mehrkosten von den Speditionen umgelegt werden. Das Verkehrsministerium wollte sich zu den Details nicht äußern. Man sei aber zuversichtlich am Mittwoch im Kabinett eine Einigung zu erreichen.
Die höhere Maut passt sich damit an eine neue EU-Wegekostenrichtlinie an, die auch die Kosten für Straßenneubau, Grundstücke und Umweltschäden berücksichtigen soll. Bereits vor rund zwei Wochen hatten sich Spediteure, Union und SPD sowie der Bund auf ein bereits seit langem geplantes Entlastungspaket von 350 Millionen Euro für deutsche Fuhrunternehmen verständigt. Im Gegenzug sollte die Maut auf 15 Cent steigen. Mit der Umsetzung der Wegekostenrichtlinie kann sie nun auf rund 17 Cent weiter klettern. Der Beschluss soll mit in das zweite Klimaschutzpaket von Meseberg aufgenommen werden, dass die Regierung am Mittwoch im Kabinett verabschieden will.
(sueddeutsche.de/rtr/gf)
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Da die Spediteure die höheren Mautkosten an die Kunden weiterreichen wird, dürften die Preise in den Läden kräftig steigen. So hat die Bundesregierung weitere Einnahmen. Einmal durch die angehobene Maut, zum anderen durch die Mehreinnahmen via Mehrwertsteuer.
@michaweiss
Ja nur so ist das Problem zu lösen. Vielleicht sollt man den Lkw-Verkehr generell verbieten. Was brauchen Sie einen LKW wenn die Regale in den Supermärkten ohnehin ständig gefüllt sind?!
Schauen Sie sich doch einfach in Ihrer Wohnung um. Hier gibt es wohl keinen Gegenstand der nicht mit dem LKW zu dem Laden gebracht hat wo sie ihn (hoffentlich) käuflich erworben haben. Von der Zahnpasta am Morgen bis zum letzten Blatt Klopapier am Abend wurde alles einmal via LKW über die Straße in ihrer Nähe gebracht.
Bei einem Lieferboykott würde ich einfach mit Klopapier beginnen. Mal schauen wie Sie dann mit den Hochglanzbroschüren zurecht kommen.:-)))
Statt den LKW Verkehr ungehemmt walten zu lassen und dann abzukassieren sollte man sich eher Gedanken dazu machen, wie man den LKW Verkehr mindert. Dazu gehört, dass der Transit durch Deutschland verboten wird ( wozu müssen zum Beispiel Autos auf einem LKW von Italien nach Dänemak auf dem LKW durch Deutschland schippern ?? )
Zeitweilige Sperrung für LKW in Ballungszentren, insbesondere Nachts und in den Stosszeiten. Nachtfahrverbot für LKW´s durch Ortschaften. etc, etc.
Natürlich würde das einen Aufschrei der LKW-Lobby geben - aber auch das würde sich alles einregeln und nach einigen Mnaten funktionieren. Dazu gehört ein anderes verbraucherverhalten: wir sollten Lebensmittel etc. aus der jeweiligen Region kaufen, wir brauchen nciht unbedingt Äpfel aus Südtirol.
Aber an dieses Thema traut sich niemand: weder Politik noch ADAC. Die Lobby ist zu mächtig und Europa läßt das nicht zu. Leidtragende sind wir, auf durch von LKWs verstopften Strassen und Autobahnen, Lärm, Dreck, Unfälle.
Wer das Ammenmärchen von der Erhaltung unserer Autobahn geglaubt hat ist eben sehr naiv. Die Gelder die durch die KfZ - Steur eingenommen werden, werde ja noch nicht mal verbraucht. Es geht wie imer um Abzocke des Bürgers mit allen Mitteln und Lügen. Das geben logischerweise die Furunternehmen an den Verbraucher (Bürger/Wähler) weiter.
Also wird es weitere Preissteigerungen geben. Wenn man ausländische Firmen für Abnutzung unserer Straßen u. Autbahnen zur Kasse bittet, sollte das auch nur gerechtfertigt sein, wenn es in den jeweiligen Herkunftsländern für Deutsche, egal ob PKW oder LKW etc., auch zu Kosten kommt. Diese Selbstbedienung des Staates muss schnellsten beendet werden. Eine weitere Erhöhung könnte auch leicht zum Kollaps führen.